Ostern ist das Fest der Auferstehung, ein Fest der Freude, des Aufbruchs und gerade nach der 40-tägigen Fastenzeit sehnen es die Gläubigen herbei. Für einige Erwachsene gibt es aber noch einen anderen Grund, sich auf Ostern zu freuen: Sie empfangen in der Osternacht das Sakrament der Taufe. Und während bei einigen Bewerbern ganz pragmatische Gründe dahinterstecken – sie streben vielleicht eine Beschäftigung bei der Kirche an – haben sich andere Monatelang auf diesen Schritt vorbereitet. Für die 37-jährige Thüringerin Nadine Zeininger und ihre 11 Jahre alte Tochter geht mit der Taufe ein Traum in Erfüllung - sie wollen endlich zur Gemeinschaft der katholischen Christen gehören.
mehrSie ist DAS Zeichen für Auferstehung, für ewiges Leben und sie symbolisiert Jesus Christus, als das Licht der Welt – gemeint ist die Osterkerze. Bereits im 10. Jahrhundert festigte sich der Brauch, in der Osternacht solch eine große, festlich verzierte Kerze anzuzünden und diese bis zu den Pfingstfeiertagen bei jeder liturgischen Feier brennen zu lassen. Aber auch darüber hinaus kommt sie regelmäßig zum Einsatz, etwa bei Taufen oder Beerdigungen. Bis es aber soweit ist, braucht es einiges an Geschick und Muße, damit aus einer gewöhnlichen Kerze eine Osterkerze entsteht.
mehrPapst Franziskus hat zu gegenseitiger Fürsorge in Familie und Ehe aufgerufen. Die Eheleute müssten einander "behüten" und sich als Eltern um ihre Kinder kümmern. Später würden die Kinder dann zu "Hütern ihrer Eltern", sagte Franziskus am Dienstag in der Messe zu seinem Amtsantritt auf dem Petersplatz. Auch Freundschaften müssten "in Aufrichtigkeit" gelebt werden. Sie seien ein "Einander-Behüten in Vertrautheit, gegenseitiger Achtung und im Guten". Vor Beginn der Messe unternahm Papst Franziskus eine ausgiebige Rundfahrt über den Petersplatz. Bei strahlendem Frühlingswetter hatten sich Hunderttausende Menschen versammelt. Einmal stieg er sogar aus dem Jeep aus, um einen schwer behinderten Mann zu begrüßen.
mehrDie Diözese Augsburg ist bekannt für sparsames Wirtschaften - und stellt das auch in diesem Jahr wieder unter Beweis: Der jetzt vorgelegte Haushaltspan für das Jahr 2013 kommt bei einem Volumen von 316 Millionen Euro erneut ohne Schulden aus. Im Mittelpunkt des Budgets stehen die Personalkosten für die Seelsorge, aber auch für die 38 Schulen und akademischen Einrichtungen sowie für die katholischen Kindertagesstätten. Besonders im Blickpunkt dieses Jahr aber: Hilfe für Menschen in Not. Sehen Sie hier exklusiv das katholisch1.tv -Interview, das Ulrich Bobinger mit Klaus Donaubauer (Foto), dem Finanzdirektor der Diözese Augsburg geführt hat.
mehrFür viele ist dieser neue Papst ein Unbekannter. Der 76-Jährige galt zwar beim letzten Konklave neben Joseph Ratzinger schon als Favorit, aber davon abgesehen war der argentinische Kardinal kein Kirchenmann, der im Rampenlicht der Öffentlichkeit stand. Selbst viele Vatikanexperten hatten ihn nicht auf ihrer Favoritenliste. "Das Kardinalskollegium tickt eben doch anders als viele Medien glauben", meint Mario Galgano von Radio Vatikan. Er denkt, dass Franziskus ein Papst der Seelsorge sein wird und dass er südamerikanisches Flair mit nach Rom bringen könnte. Julia Strohmer hat mit Mario Galgano in Rom gesprochen.
mehrEr hatte gehofft, der neue Pontifex möge ein Mann sein, der auch Deutschland im Blick hat - diese Hoffnung wurde erfüllt: Nach der Wahl des neuen Papstes hat sich der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa hochzufrieden gezeigt, denn der Argentinier Jorge Bergoglio hielt sich in den 80er Jahren für seine Doktorarbeit in Frankfurt und Freiburg auf und spricht auch deutsch. Aber auch sonst setzt der Augsburger Oberhirte große Hoffnungen auf den ersten Nichteuropäer auf dem Stuhl Petri.
mehrDass ein Argentinier neues Oberhaupt der katholischen Kirche wird, damit haben wohl die wenigsten gerechnet. Katholisch1.tv hat auf dem Petersplatz in Rom erste Reaktionen eingefangen.
mehrBei seiner ersten Ansprache auf dem Balkon des Petersdoms hat Papst Franziskus das Gebet in den Mittelpunkt gestellt. "Beten wir immer für uns, beten wir für die gesamte Welt", sagte er. Bevor er den päpstlichen Segen "urbi et orbi" erteilte, bat er die Gläubigen in einer Geste der Demut, zunächst den Segen des Herrn für ihn zu erbitten. "Und nun beginnen wir diesen Weg, (...) ein Weg der Brüderlichkeit, der Liebe, des Vertrauens zueinander", sagte er zu den Gläubigen und verabschiedete sich lächelnd mit einem "buona notte".
mehrSeit Dienstag ist die Sixtinische Kapelle für Besucher geschlossen. Der Bau aus dem 16. Jahrhundert wird nun zum 25. Mal zum Schauplatz einer Papstwahl, denn erst seit 1996 ist die Sixtina Ort des Konklave. Wie ein solches genau abläuft, sehen Sie hier im Video.
mehrEin bisschen Wiederverwertung, ein bisschen Verkaufsförderung und jede Menge PR: Kunden der schwedische Modekette H&M können von nun an ihre alten, getragenen Klamotten – „der Umwelt zuliebe“, wie es im Unternehmen heißt – in die Filiale zurückbringen und erhalten dafür einen Einkaufs-Gutschein. Doch was im ersten Moment so wohltätig daherkommt, ist vor allem bei vielen Hilfsorganisationen umstritten. Denn sie sind auf den Verkauf der Kleiderspenden angewiesen, um Sozialprojekt zu finanzieren.
mehrWährend sich Papst Benedikt XVI. an diesem Donnerstag erst von den Kardinälen verabschiedet hatte und dann am Abend mit dem Helikopter Richtung Castel Gandolfo aufbrach, fanden in zahlreichen Kirchen in Deutschland Dankgottesdienste statt. Denn viele Gläubige wollten an diesem Abend Papst Benedikt im Gebet nahe sein – so auch bei der Eucharistiefeier mit Bischof Konrad Zdarsa im Hohen Dom zu Augsburg.
mehrFast acht Jahre lang hat Joseph Ratzinger die Geschicke der katholischen Kirche geleitet - als Oberhaupt von mehr als 1,2 Milliarden Katholiken. Am 28. Februar um 20 Uhr geht er in den Ruhestand.
mehrMit einer bewegenden Generalaudienz hat sich Papst Benedikt XVI. an diesem Mittwoch von den Gläubigen verabschiedet. Etwa 150.000 Menschen waren bei strahlendem Sonnenschein auf den Petersplatz gekommen, um beim letzten öffentlichen Auftritt des scheidenden Kirchenoberhauptes dabei zu sein.
mehr"Wir haben den Hunger satt" - so lautet in diesem Jahr das Motto der bundesweiten Misereor-Fastenaktion, die am vergangenen Sonntag auch im Bistum Augsburg startete. Zahlreiche Gläubige haben sich dazu in der Pfarrei St. Anna in Dinkelscherben versammelt. Als besonderer Gast war an diesem Tag auch Bischof Juan Bautista Gavilán aus Paraguay mit dabei.
mehrVor 38 Jahren erschien in Deutschland das letzte katholische Gebet- und Gesangsbuch, das sogenannte Gotteslob. In dieser Zeit hat sich sowohl in der Gesellschaft als auch in der Kirche so einiges geändert. Das soll sich auch im neuen Gotteslob in den dort abgedruckten Gebeten und Liedern widerspiegeln. Im kommenden Advent soll es in den deutschsprachigen Diözesen vorliegen. Der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann ist innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz zuständig für die Neuausgabe. In Trier hat er erstmals einzelne Inhalte der Öffentlichkeit vorgestellt.
mehrSeit Aschermittwoch ist im Augsburger Diözesanmuseum "St. Afra" eine beeindruckende Ausstellung mit Werken des als "e.lin" bekannten Künstlers Erwin Wiegerling zu sehen - im Mittelpunkt die Darstellung eines Heiligen Grabes. Zum Auftakt der Ausstellung gab es etwas ganz Besonderes: Die Uraufführung eines von Giovanni Bonato eigens für diesen Tag komponierten Stückes für acht Celli und Sopran.
Einen Bericht zur Ausstellungseröffnung finden Sie hier .
mehrOb Fasching, Karneval oder Fasnacht – wie auch immer die 5. Jahreszeit auch genannt wird, seit Dienstag ist bei den Jecken wieder Ruhe eingekehrt. Nach alter Sitte sollte mit dem Fasching der Winter ausgetrieben werden, daher findet er immer im Vorfrühling statt. Früher war das „Faschingfeiern“ übrigens meist nur in den katholischen Gebieten verbreitet, um sich damit auf die anschließende Fastenzeit vorzubereiten. Was es nun genau mit dem Fasching und der Fastenzeit auf sich hat, darüber hat meine Kollegin Julia Strohmer mit Prälat Wilhelm Imkamp gesprochen. Er ist nicht nur Geistlicher, sondern stammt auch aus dem Rheinland, der Karnevalshochburg schlechthin.
mehrAsche auf unser Haupt: Mit dieser symbolischen Geste, die uns Menschen daran erinnern soll, dass wir "aus Staub sind und zurückkehren werden zum Staub", ist in allen deutschen Kathedralen die Fastenzeit eingeläutet worden. Sehen Sie hier beispielhaft die exklusiv die Predigt des Augsburger Bischofs Konrad Zdarsa vom Aschermittwoch in voller Länge.
mehrDen Augsburger Bischof Konrad Zdarsa verbindet eine besondere Geschichte mit Papst Benedikt XVI.: Der hat ihn nämlich gleich zweimal zum Bischof ernannt - 2007 in Görlitz und 2010 in Augsburg. Sehen Sie hier, was der Augsburger Oberhirte zum angekündigten Rücktritt Benedikts sagt.
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