Das Mesnerlogo

Das neu entworfene Logo verbindet das Mesnerabzeichen der deutschen Bistümer mit einem Emblem der Augsburger Domtürme dergestalt, dass die Turmspitzen den Buchstaben M für Mesner bilden, mittig ein V für Verband steht und die Giebelschräge des Domhochchores als A für Augsburg zu erkennen ist.

Das Logo wurde gestaltet von Professor em. Franz Bernhard Weißhaar, Landsberg/Lech.

 

Das Mesnerabzeichen

Seit 1950, seit dem ersten internationalen Sakristanenkongress in Rom, gibt es ein Mesnerabzeichen. Es gilt für die Verbände in Österreich, in Südtirol, in den Beneluxstaaten, im Elsass und in den süddeutschen Diözesen.

Das Abzeichen stellt einen kleinen Schlüssel dar, dessen oberes Ende als Christuszeichen geformt ist, während der Schlüsselbart drei kleine Kreuze zeigt. Über dem Schlüsselbart befindet sich eine Opferschale mit aufsteigendem Weihrauch. Der Mesner dient dem Priester beim Gebet und Opfer, auch will er seinen Dienst als Gebet und Opfer auffassen. Das vierfarbige (grün, gold, rot und weiß) Emaille-Abzeichen kann bei den Diözesanleitungen bestellt werden.

 

Das Mesnerabzeichen gibt es in vier Stufen:

  • das normale Abzeichen für alle Mesner
  • das Abzeichen mit versilbertem Lorbeerkranz für Jubilare mit 25 bzw. 30 Dienstjahren
  • das Abzeichen mit vergoldetem Lorbeerkranz für Jubilare mit 40 bzw. 50 Dienstjahren
  • das Abzeichen auf goldenem Grund für besondere Verdienste um die Mesnerorganisation

 

Die drei letztgenannten Abzeichen werden auf Antrag zusammen mit einer Ehrenurkunde verliehen. Die Anträge sind an die Diözesanleitungen zu richten.