Aktuelles

Familienbund Bayern unterstützt Schwesig – Jeder Staatsbürger muss eine Stimme haben

Wahlrecht von Geburt an!

21.11.2014

München  -  Der Familienbund der Katholiken in Bayern unterstützt die Forderung nach einem Wahlrecht von Geburt an. Das hatte Bundesfamilienministerin Schwesig in der Rhein-Neckar-Zeitung gefordert.

 Landesvorsitzender Dr. Johannes Schroeter: „Bisher sind 20% der Staatsbürger von Wahlen ausgeschlossen. Das widerspricht dem demokratischen Grundsatz: One man – one vote / Jedem Menschen eine Stimme. Das muss sich ändern. Noch wichtiger als Sonderrechte für Kinder ist die Abschaffung dieser elementaren Diskriminierung von Kindern.“
Nach Art. 20 des Grundgesetzes wird die Staatsgewalt vom Volk in Wahlen und Abstimmungen ausgeübt. In Art. 38 wird ein Fünftel des Volkes jedoch von den Wahlen ausgeschlossen: „Wahlberechtigt ist, wer das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat.“ Die Altersgrenze ist willkürlich gesetzt. Kein anderes Grundrecht der Verfassung ist an ein Alter gebunden.
Schroeter: „Hier liegt ein klarer Fall von Altersdiskriminierung vor.“
Der Familienbund der Katholiken unterstützt das Wahlrecht von Geburt an. Im Fall kleiner Kinder muss das Wahlrecht von den gesetzlichen Stellvertretern wahrgenommen werden. Das sind in der Regel die Eltern.

„Familie – Mitglied oder Zielgruppe der Kirche?“

17.10.2014

Mit dieser Frage und mit Beobachtungen zu diesem wichtigen Verhältnis war Professor Johannes Schroeter, Landesvorsitzender des Familienbundes Bayern, beim „Dialog Familie“ am 14. Oktober 2014 im Haus Sankt Ulrich in Augsburg zu Gast.

Nicht erst seit der Vatikanumfrage zu Ehe und Familie beobachtet Professor Schroeter eine „Differenz zwischen Lehre und Praxis“, wenn es um die innerkirchliche Wahrnehmung und Bedeutung der Familie geht. Denn eigentlich lassen das Zweite Vatikanische Konzil und das apostolische Lehrschreiben „Familiaris Consortio“ keinen Zweifel daran: Die Familie ist „Hauskirche“ und Keimzelle von Kirche und Gesellschaft. Mehr noch: „Die Zukunft der Welt und der Kirche führt über die Familie“, schrieb Johannes Paul II. Gestützt werden diese lehramtlichen Aussagen von den Ergebnissen der Familienumfrage: Darin gaben 70 Prozent der Befragten die eigene Herkunftsfamilie als den wesentlichen Ort der Vermittlung kirchlicher Lehren über die Familie an – mit großem Abstand vor allen anderen Multiplikatoren.

Familienbunt - Sonderausgabe Oktober 2014

02.10.2014

Wichtige familienpolitische Themen aus christlichem Blickwinkel enthält die aktuelle Sonderausgabe von „familienbunt “, der Zeitschrift des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg:

Familie muss Querschnittsthema der Europapolitik werden

17.07.2014

Augsburg (fb) Zur Wahl von Jean-Claude Juncker zum Präsidenten der Europäischen Kommission erklärt der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg:
Wir freuen uns über Jean-Claude Junckers Bekenntnis: „In Europa gibt es Platz für Träume.“ – Familien in Europa träumen davon, dass ihr Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ihre Leistung für die Erziehung der Kinder mehr wertgeschätzt und auch finanziell anerkannt wird.

Publizistin Birgit Kelle ruft Eltern zu mehr Selbstbewusstsein auf - Familienbund wählt neuen Vorsitzenden

30.04.2014

Augsburg (fb) Eltern sollen ihre Bedürfnisse und Forderungen an die Politik deutlicher zu Gehör bringen. Wie die Vorsitzende des Vereins »Frau 2000plus«, Birgit Kelle, am Dienstag bei einem Vortrag in Augsburg sagte, dürfe der Staat den Eltern nicht ein bestimmtes Modell aufzwingen, sondern müsse sie so unterstützen, wie sie leben wollen. Statt immer nur von Defiziten zu reden und immer mehr in die natürlichen und vom Grundgesetz verbrieften Rechte der Eltern einzugreifen, gelte es, die Familien zu stärken. »Der Großteil der Familien macht einen fantastischen Job«, sagte Kelle im voll besetzten Saal im Haus Sankt Ulrich. Sie sprach auf Einladung des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg.