Peißenberg

Bibelgesprächskreis

  • Die TeilnehmerInnen des Bibelgesprächskreises suchen und verfolgen Spuren des Lebens. Sie wollen Spuren des biblischen Lebens in unsere Zeit hereinholen und in das eigene Leben einbauen.
  • Dabei kommt es nicht darauf an, theologisches Wissen zu konsumieren, sondern das von der Bibel (von Gott) ausgehende Wort und Leben zu entdecken und zu verkosten.
  • Biblische Vorkenntnisse sind in unserer Gruppe nicht notwendig.
  • Wir treffen uns etwa 10 mal im Jahr, zumeist jeden zweiten Mittwoch im Monat im Pfarrheim St. Barbara.
  • Im Jahr 2010 beschäftigten wir uns überwiegend mit dem Evangelisten Lukas.

 

Ansprechpartner:

Nähere Informationen dazu erhalten sie bei Diakon Sigi Thalmaier (Tel. 5614)

 

Termine:

Wenn nicht anders vermerkt, sind die Termine jeweils am zweiten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Pfarrheim St. Barbara.

application/pdf
Termine Bibelkreis 2012 (pdf / 49,20 kB)

Zum Ansehen benötigen Sie den Adobe Reader, den Sie hier  kostenlos herunterladen können (auf den meisten PCs ist er bereits installiert).

 

 

Wie läuft so etwas ab?

Wie kann man sich ein Treffen unseres Bibelkreises vorstellen? Was muss man mitbringen? - Nichts! Bibeln sind vorhanden oder können auch mitgebracht werden, einfach vorbei kommen und offen sein für die Betrachtung von Bibelstellen.

Und was macht man da so?

  • Wir nehmen in einem Stuhlkreis Platz. Ca. 12 Personen sind wir.
  • Unser Diakon Siegfried Thalmaier begrüßt uns und beginnt mit einer kleinen Meditation zum Klang einer Klangschale und einer ruhigen Musik. So kann jeder vom Alltag ein wenig abschalten.
  • Eine ausgewählte Bibelstelle wird reihum vorgelesen, z.B. das Gleichnis vom barmherzigen Vater und dem verlorenen Sohn (Lk 15, 11-32).
  • In Ruhe kann jeder für sich die Stelle einige Minuten lang nochmal durchlesen.
  • Wer mag, kann ein bestimmtes Wort oder einen Satz, der ihm/ihr besonders aufgefallen ist, laut vorlesen, z.B. "Dein Bruder war tot und lebt wieder!"
  • Viel Raum ist nun für die Diskussion und die Schilderung, welche Gedanken und Eindrücke man hat. Durch die vielen Beiträge hat man auch eine viel weiter gehende Sichtweise auf die Geschichte, die eigentlich schon jedem bekannt war.
  • Nach ca. 2 h, die wie im Flug vergingen, endet der Bibelgesprächskreis mit dem Ausblick auf das nächste Treffen in einem Monat.

 

Interessante Gedanken zum barmherzigen Vater und dem verlorenen Sohn - nur als Beispiel von vielen:

  • Menschlich ist es manchmal schwer zu verstehen, warum der jüngere Sohn, der das ganze Geld durchgebracht hat, so herzlich empfangen wurde, während der ältere Sohn doch brav zuhause bei seinem Vater gearbeitet hatte. Verständlich, dass da der ältere Sohn neidisch auf den Jüngeren ist. Ungerechtigkeitsgefühl macht sich bei uns breit.
  • Man kann sich gut mit dem älteren Sohn identifizieren.
  • Vielleicht war das Verhältnis zwischen den Brüdern nicht gut - v.a. danach - wie geht es wohl weiter, wenn die Beiden ab jetzt wieder miteinander arbeiten?
  • Für den barmerzigen Vater war es eine überwältigende Freude, den jüngeren Sohn wiederzuhaben, der für ihn "bereits gestorben" war. Er veranstaltet ein Fest, schlachtet sogar das Mastkalb für diesen Anlass.
  • Vielleicht ist das ein Zeichen, dass man immer wieder den Mut haben kann, zurückzukommen. "Du kannst jederzeit wiederkommen, meine Tür steht Dir immer offen", statt "Du bist für mich gestorben - für immer!".
  • Die Geschichte ist ein Gleichnis. Sie vermittelt uns die Bereitschaft unseres göttlichen Vaters, wir Menschen können uns mit Gott immer wieder versöhnen - egal, auf welchen (Irr-)Wegen unser Leben verlief.