Füssen

Informationsblatt "Katholisch in Füssen"

April 2012

02.04.2012

Liebe Leserin, lieber Leser,

das Bild aus der Ausstellung Anno XXXIII des Künstlers Hornbacher, die während der Fastenzeit in der Pfarrkirche Zu den Acht Seligkeiten zu sehen ist, stellt die Szene dar, wo Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht. Von diesem Zeichen berichtet nur der Evangelist Johannes. Er stellt es in den Mittelpunkt des Abendmahlgeschehens und hebt damit den Auftrag Jesu in aller Deutlichkeit hervor: Jesus ist gekommen, um den Menschen zu dienen. Durch seine Hingabe demonstriert Jesus die Liebe Gottes zu uns Menschen, die sogar bis zum Tod am Kreuz geht. Deutlicher und eindrücklicher kann dieses Liebeszeichen Gottes uns Menschen gegenüber nicht sein.

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März 2012

29.02.2012

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Fastenzeit gilt in der Kirche auch als Vorbereitungszeit auf das Sakrament der Taufe, die vor allem ihre Verortung in der Osternacht findet. Darum hat auch die Erinnerung an die Taufe, das Taufgedächtnis, in der Osternacht einen hohen Stellenwert, bei dem die Gläubigen mit Weihwasser besprengt werden bzw. sich mit Weihwasser bekreuzigen.

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Februar 2012

27.01.2012

Liebe Leserin, lieber Leser, 

während Sie unsere Februarausgabe „Katholisch in Füssen“ in Händen halten, befinden wir uns in der bunten und vielgeliebten Faschingszeit. Nicht dass ich Ihnen diese Freude verderben oder ins Gewissen reden möchte. Nein, feiern Sie und freuen Sie sich des Lebens! Und dennoch heißt es seinen Blick nach Vorn zu richten, um die bevorstehende Fastenzeit gut zu gestalten. Fasten ist für Viele wieder zum Thema geworden, aber eher unter dem Aspekt von Wellness, Abnehmen oder dem Bekämpfen einer kleinen Sucht und mancher liebgewordenen Gewohnheit.

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Januar 2011

29.12.2011

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

in den nächsten Tagen sind sie alle wieder unterwegs, unsere Sternsinger, die den Menschen in unseren Dörfern und in der Stadt den Segen Gottes über die Haustür schreiben und Gottes Liebe bringen. Sie erinnern an die drei Weisen aus dem Morgenland, die von weither dem Stern gefolgt sind, der sie zur Krippe, zu Christus führte. Irgendetwas hat diese Drei angespornt, angetrieben und ermutigt, sich auf den Weg zu machen, unsicheres Terrain zu betreten, was zur damaligen Zeit bestimmt ein Wagnis war. Eine Vision, ein Traum von etwas ganz Besonderem hat sie aufbrechen lassen – in der Zuversicht, dass sie geleitet und geführt werden.

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Dezember 2011

17.11.2011

Liebe Leserin, lieber Leser,
„Wenn Gott für mich ein Mensch würde“, schrieb der Schriftsteller Jean-Paul Sartre, „dann würde ich ihn lieben, ihn ganz allein“. Diese Aussage des Mannes, der die totale Freiheit und die völlige Verantwortung des freien Menschen in einer Welt ohne Gott, ohne Gnade und ohne Reue verkündigte, lässt aufhorchen.

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November 2011

25.10.2011

Liebe Leserin, lieber Leser,
Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag, Volkstrauertag. Die Reihe der (konfessionell geprägten oder staatlichen) Tage des Totengedenkens im November ist lang und lässt fast keine andere Wahl, als sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Sei’s mit dem obligatorischen Gang zum Friedhof in diesen Tagen, sei’s mit der schmerzlichen Erinnerung an einen nahen Menschen, der gestorben ist, sei’s mit Weltuntergangsstimmung bei schmuddeligem Herbstwetter und spürbar kürzer werdenden Tagen.

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Oktober 2011

13.10.2011

Liebe Leserin, lieber Leser,

vor wenigen Tagen beging die Pfarreiengemeinschaft den Tag der ewigen Anbetung. Kinder unseres Kindergartens, Jugendliche und Erwachsene näherten sich Christus, dessen Dasein in der Eucharistie zeichenhaft zum Ausdruck kommt und erfahrbar wird. Viele meinten, dass diese Form des Gebetes zwar fremd aber wohltuend sei.
Papst Benedikt sagte kürzlich: „Mitten in tausend Aktivitäten ist es wichtig, jeden Tag mit Gott zu sprechen.“ Die Aussagen von Gemeindemitgliedern und die unseres Papstes ermutigen mich, über das Beten nachzudenken, was zugleich Aufruf und Ansporn auch für Sie sein kann.

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September 2011

23.08.2011

Liebe Leserin, lieber Leser, 

vielleicht wundern Sie sich, dass der Pfarrbrief „Katholisch in Füssen“ diesen Monat direkt zu Ihnen nach Hause gebracht wurde. Normalerweise bekommen ihn alle Kirchenbesucher an den Ausgängen der Kirche. Heute möchten wir alle Katholiken unserer Stadt und der Dörfer auf die vielfältigen Angebote unserer Pfarreiengemeinschaft aufmerksam machen und mit Ihnen den zweiten Geburtstag unseres Monatsheftes feiern.

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August 2011

23.08.2011

Nix wie weg!

Wenn die Ferien beginnen hat man geradezu den Eindruck, dass es viele Menschen zu Hause kaum noch aushalten. Die Autobahnen sind binnen weniger Stunden voll. Der Stau auf den großen Straßen lässt kein Weiterkommen zu. Ist es das Fernweh oder sind es die vielen Belastungen in Beruf, Familie und Freizeit, die nach Abstand lechzen? Es ist eine Tatsache, dass wir Menschen immer wieder Abstand vom Alltag brauchen, Pausen und Möglichkeiten des Innehaltens.

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Juli 2011

08.07.2011

Am Samstag, dem 4. Juni, durften unsere Ministranten und viele Gläubige der Pfarreiengemeinschaft Füssen die Priesterweihe von Herrn Pater Christoph Lentz SAC miterleben. Es ist eine große Freude, dass sich Menschen immer wieder auf den Weg machen, Gott zu folgen. Ein Beweis dafür, dass er auch heute noch Menschen in seine Nachfolge beruft, die Zeugnis geben von ihrem Glauben und ihrer Verbundenheit mit Gott. Das zweite vatikanische Konzil versteht unter Berufung und Nachfolge nicht nur die Berufung zum Priester- oder Ordensleben. Nein, ein jeder ist zum „gemeinsamen Priestertum“ berufen, das uns durch Taufe und Firmung zugesagt ist. Im Folgenden erklären Menschen aus unseren Gemeinden, wie sie ihre Nachfolge in der Kirche wahrnehmen.

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Juni 2011

08.07.2011

Liebe Leserin, lieber Leser,

das Wort "Pfingsten" entstand aus dem griechischen Wort "Pentecosta", der fünfzigste (Tag), denn das erste Pfingstfest wurde laut Apostelgeschichte am "Fest der (Weizen-) Ernte" fünfzig Tage nach dem österlichen Paschafest gefeiert. Durch den variablen Ostertermin variiert auch Pfingsten zwischen dem 10. Mai und 13. Juni.

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Mai 2011

28.04.2011

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn Sie unsere Monatszeitung „Katholisch in Füssen“ in Ihren Händen halten, haben wir bereits den Auftakt zur 150 Jahrfeier des Kalvarienberges begangen. Dieses Jubiläum rückt ein Erbe ins Bewusstsein, das in Füssen nicht wegzudenken ist und zu den schönsten Kalvarienbergen Deutschlands gehört.

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April 2011

25.03.2011

Liebe Leserin, lieber Leser,

obwohl wir uns noch in der Fastenzeit befinden, dürfen wir unseren Blick schon auf das bevorstehende Osterfest richten. Die Natur macht es uns regelrecht vor, was es heißt, aufzubrechen und zu neuem Leben zu erwachen. Vielleicht haben Sie in den letzten Wochen durch bewussten Verzicht oder Änderungen von Gewohnheiten festgestellt, dass die eine oder andere Erkenntnis oder Veränderung etwas Neues in einem weckt, einem Mut gibt zum Aufbruch, sowie den Glauben an den Auferstandenen stärkt und neues Vertrauen in Gott weckt.

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März 2011

24.02.2011

Liebe Leserin, lieber Leser,

in wenigen Tagen beginnt die Fastenzeit, in der wir Christen alljährlich durch Verzicht, oder Verhaltensänderungen Akzente setzen wollen.

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Februar 2011

03.02.2011

Liebe Leserin, lieber Leser,

können Sie sich noch an Ihre erste Liebe erinnern? Das Schwärmen? Die vielen Unsicherheiten, ob sie vom anderen überhaupt bemerkt werden? Die unzähligen Gedanken und die Vorfreude auf ein Wiedersehen?
Täglich verlieben sich Menschen ineinander, können sich ein Leben ohne Partner/-in nicht vorstellen und möchten es miteinander gestalten. Doch wenn das erste Verliebtsein vorbei ist, kommt der Alltag, der die Liebe auf den Prüfstand stellt. Das Paar erfährt: Es ist nicht immer einfach, den anderen anzunehmen, zu lieben.
Peter Weidemann hat in der folgenden Kurzgeschichte die Liebe und Partnerschaft gut charakterisiert:
Herr Ka hat sich verliebt. Herr Ka wurde gefragt, wann er sich in seine Frau verliebt habe. „Als ich mit ihr reden konnte.“ Und wann hatte er sie heiraten wollen? „Als ich mit ihr schweigen konnte“, antwortete Ka und blinzelte seiner Frau zu.

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Januar 2011

30.12.2010

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein Jahr geht zu Ende. Viele Menschen nehmen das zum Anlass zurückzuschauen und Bilanz zu ziehen. Weltpolitisch erlebten wir gleich zu Beginn des Jahres das verheerende Erdbeben auf Haiti. Weitere Naturkatastrophen folgten in unterschiedlichen Ländern, die vielen Menschen das Leben kosteten und ihnen jegliche Existenz nahmen. Durch Kriege und politische Zankereien wurde aus Frieden Hass und Streit. Als Christen müssen wir uns fragen, ob Friede mit Waffen überhaupt erreicht werden kann?

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Dezember 2010

10.12.2010

Liebe Leserin, lieber Leser,

*

 

 

 

 

Vermutlich hören auch Sie in den nächsten Tagen das alte Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ aus Lautsprechern der Adventsmärkte oder aus dem Radio. Ich wünsche uns, dass wir dieses Lied nicht nur hören oder singen, sondern auch in uns - wenigstens für Augenblicke - erfahren und spüren. Vielleicht bleiben Sie noch ein paar Atemzüge lang abends alleine im Wohnzimmer sitzen und lassen die Gedanken des Tages in sich nachklingen. Vielleicht staunen Sie bei einem nächtlichen Spaziergang über einen offenen, sternenklaren Himmel. Vielleicht unterbrechen Sie Ihre Arbeit für ein paar Augenblicke und denken daran, wie wunderbar es ist, als Mensch geboren zu sein und auf diesem Erdball zu leben.

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November 2010

12.11.2010

Liebe Leserin, liebe Leser,

der Monat November erinnert uns mit seinen Festen wie Allerseelen, Totensonntag oder dem Volkstrauertag sehr stark an Sterben und Tod, was ich zum Anlass nehme, dieses Thema, das in unserer Gesellschaft eine große Veränderung erfahren hat, aufzugreifen.

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Oktober 2010

18.10.2010

Liebe Leserin, lieber Leser,

einmal im Jahr feiern wir das Erntedankfest. „Ein Tag, um mal nicht zu meckern, zu nörgeln und unzufrieden zu sein. Ein Tag, um die vielen kleinen Dinge in den Blick zu nehmen, die in der Summe ein ganz, ganz großes Geschenk sind. Ein Tag, um Gott mal dafür zu danken, dass es uns so gut geht.

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September 2010

01.09.2010

Liebe Leserin, lieber Leser,
die Ferien- und Urlaubszeit geht allmählich dem Ende entgegen. Viele unserer Kindergartenkinder kommen in die Schule, die Viertklässler wechseln in eine neue Schule, andere beginnen eine Lehre, nehmen ein Studium auf oder wechseln den Arbeitsplatz und für viele heißt es nach einer Zeit der Erholung, die Arbeit wieder aufzunehmen. Mit dem neuen Schuljahr bricht also ein neues Arbeitsjahr an, verbunden mit Neuerungen und Aufbrüchen. Das erleben wir auch in unserer Pfarreiengemeinschaft. Deutlich wird das besonders durch unsere neue Gemeindereferentin, Frau Claudia Rehm, und Kaplan Markus Willig, die sich den Pfarrgemeinden unserer Pfarreiengemeinschaft in den nächsten Wochen vorstellen werden und denen ich an dieser Stelle im Namen der Pfarrgemeinden ein herzliches Grüß Gott ausspreche.

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