Teiloffenes Konzept
Die Umsetzung des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans (BEP) verwirklichen wir in unserer Einrichtung durch das teiloffene Konzept.
Unsere Planung für die pädagogische Arbeit ergibt sich:
- aus dem kirchlichen Jahreskreis
(z. B. Martinsumzug),
- aus den Jahreszeiten
(z. B. Kartoffeln ernten im Herbst),
- durch jährlich wiederkehrende Feste
(z. B. Pfarr- und Kinderfest),
- aus spezifischen Veranstaltungen unserer Einrichtung
(z. B. Faschingsfeier),
- aus dem situationsorientierten Ansatz
(Bedürfnisse der Gruppe oder einzelner Kinder werden aufgegriffen und thematisiert)
- sowie aus regelmäßig wiederkehrenden Projekten (z. B. Aufenthalt im Wald, Besuche bei der Bundeswehr sowie bei Firmen und Handwerkern),
- als auch die Teilnahme an der Kinderolympiade der Sparkassen (Knaxiade) und an diversen Gesundheitsprojekten („Ich war bei der U! Und du?“)..
Die Umsetzung unserer pädagogischen Arbeit erfolgt in der altersgemischten Stammgruppe und in altershomogenen Kleingruppen.
Stammgruppe:
Hier haben Eltern und Kinder ihren festen Anlaufpunkt. Die Stammgruppe bietet den Kindern Sicherheit und Orientierung. Die Eltern finden im Personal der Gruppe ihres Kindes kompetente Ansprechpartner. Alle Informationen aus den Kleingruppen laufen hier zusammen. Wir freuen uns über ein reges Interesse am Austausch über die Entwicklung ihres Kindes.
Förderschwerpunkte der Stammgruppe:
Religiöse Förderung,
Soziale Förderung,
Sprachliche Förderung,
Musikalische Förderung,
Gemeinsames Feiern,
Medienbildung,
Gesundheitserziehung,
Umweltwelterziehung.
Altershomogene Kleingruppen:
In den altershomogenen Kleingruppen bekommen die Kinder täglich von 9.00 bis 9.45 Uhr eine speziell auf diese Altersstufe zugeschnittene Förderung. Daraus ergibt sich, dass gleichaltrige Kinder aus verschiedenen Gruppen gezielt miteinander lernen.
Förderschwerpunkte der altershomogenen Kleingruppen:
• Förderung der Bewegung (betrifft alle Altersgruppen),
• mathematische Förderung (Vorschulkinder),
• sprachliche Förderung (betrifft alle Altersgruppen),
• musische Förderung (betrifft alle Altersgruppen),
• naturwissenschaftliche Bildung (Vorschulkinder).
Sowohl bei der altershomogenen Förderung als auch bei den offenen Angeboten macht sich die Fachkraft Notizen. All diese Informationen laufen regelmäßig bei der Gruppenleitung zusammen.
In den Zeiten, die für die Öffnung vorgesehen sind, können sich die Kinder je nach Interesse eine andere Gruppe besuchen. In diesen Tagesphasen spielen ältere und jüngere Kinder mit-einander.
Um den Kindern mehr Möglichkeiten zur freien Entfaltung zu bieten, haben wir Gruppenzimmer in Funktionsräume wie z. B. einen Bauraum, ein Rollenspielzimmer und einen Mal- und Ruheraum umgestaltet. Dadurch wird der Erfahrungsraum der Kinder erweitert.
Bauraum
Hier konstruieren, bauen und entwickeln die Kinder Objekte wie z. B.:
Arche Noah aus Stühlen und Bausteinen, Maibaum aus Kartonagen, Prinzessinnenschloss aus bunten Holzbausteinen, Basilika aus Bausteinen oder Schiff aus Legosteinen.
Rollenspielzimmer
Hier verkleiden und schminken sich die Kinder. Außerdem finden verschiedene Rollenspiele statt, z.B. Verkleiden als Prinzessin, Nachspielen von Märchen, Zirkus spielen, Ritter bekämpfen Drachen.
Mal- und Ruheraum
Hier finden die Kinder Zeit zum Entspannen, Ausruhen und kreativen Arbeiten, z.B. Freies Gestalten, Kuschelecke, Leseecke, Mandalas malen.


