„DAMIT LEBEN GELINGT“ - Ist Gott Mensch geworden bis in den Tod
Ausstellung vom 14. Februar - 18. Mai 2013 (verlängert bis 26. Mai!)
Werke zu Passion und Auferstehung
e.lin (Erwin Wiegerling), geb. 1943 in Augsburg, arbeitet seit 40 Jahren synchron als freischaffender Künstler und Restaurator.
BEWAHREN und ERHALTEN sind für ihn ebenso notwendig wie NEUES SCHAFFEN.
Beeinflusst von den Arbeiten Joseph Beuys, Walter de Maria und Christo, schafft er Objekte im Sinne der Arte Povera, Environments, Collagen, Assemblagen und seine eigene Form von `Eingerichten´. Die Nähe zu Werken von Anselm Kiefer und Antoni Tapiès ist offensichtlich.
Seine Verbundenheit zur Schöpfung zeigt sich in der Verwendung von Materialien und Strukturen aus der Natur (Streu, Erde, Asche, Holz, Pflanzen). Sie sind für sein Werk bestimmend und charakterisieren seine Arbeiten.
Typisch im Werk von e.lin ist auch das Einbeziehen von Fundstücken. Das Hauptwerk der Ausstellung, die Rauminstallation „HeiligGrab“ ist in Weiß gehalten, die Farbe von Unschuld und Reinheit, Licht und Spiritualität. Sie zeigt die Skulptur eines Gekreuzigten, ohne Arme, eingehüllt in ein weiches Daunenbett. Er fügt ihr Symbole bei: Palmzweige als Zeichen für den Frieden, aber auch den Sieg. Der Torso liegt innerhalb von hohen weißen Mauern, über ihm schweben drohend zwei riesige, schwere Holzstämme.
Seine Werke zeugen vom respektvollen Umgang mit sakralen Werken, und dem "Weiterdenken" in unsere Zeit hinein. Er benutzt historische Zitate, setzt sie in einen anderen Zusammenhang, verwendet Symbole und Zeichen, und lässt den Betrachter selbst deuten. Er führt uns die Schöpfung als schützenswertes Kunstwerk vor, nicht ohne durch leise Untertöne zum Nachdenken anzuregen, auf das Ungleichgewicht zwischen Mensch und Natur, Mensch und Glaube, oder einfach auf die Schönheit der Natur und ihr Schutzbedürfnis. - In der Sprache unserer Zeit, dem III. Millennium.
Es sind ästhetische Werke von meditativer Ruhe und spiritueller Ausdruckskraft.
Für den "Aschermittwoch der Künstler" (13.Feb.2013) initiierte Bischofsvikar Prälat Karlheinz Knebel (Diözese Augsburg) zusammen mit Prof. Julius Berger (Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg) eine Begegnung des Komponisten Giovanni Bonato (“Cesare Pollini”-Konservatorium in Padua) mit dem Künstler e.lin , dessen Installationen zur Inspirationsquelle für die Komposition "Epiphanie" für Sopran und 8 Violoncelli wurde. Den rezitativen Part wird Peter Weiss sprechen.
Die Uraufführung wird von der Mediengruppe Sankt Ulrich Verlag und dem Bayr. Fernsehen „Stationen“ aufgezeichnet, das Gesamtkunstwerk wird an weiteren Orten zu sehen sein. (Termine und Sendezeiten werden noch bekanntgegeben.)
Diözesanmuseum St. Afra - 86152 Augsburg, Kornhausgasse 3-5; Tel. 0821/3166-331 oder -333
Öffnungszeiten: Di – Sa 10-17 Uhr; So 12 – 18 Uhr; http://www.bistum-augsburg.de/museum
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
In Augsburg erdacht, für Hildesheim gemacht
Sonderausstellung vom 14. Januar 2011 bis 27. April 2014
In Hildesheim werden Dom und Museum grundlegend saniert. Um den Anblick der wertvollen Exponate dem Publikum dennoch zu ermöglichen, wurden sie auf die Reise geschickt. Eine erlesene Auswahl ist derzeit im Museum zu besichtigen.


