| Mehr als 160 Religionslehrkräfte haben sich am Samstag, dem 28. April im Bildungszentrum des Klosters Roggenburg zum 5. Schulpastoraltag
der Diözese Augsburg getroffen. Kommunikation - Begegnung - Gemeinschaft - Communio
waren die Stichworte, an denen sich die Vorträge und Arbeitskreise thematisch orientierten.
Markus Moder,
Referent für Schulpastoral in der Diözese Augsburg, zeigte an den einfachen Puzzleteilchen des Tages-Logos, was nötig ist, um miteinander in Beziehung zu treten: eine passende verbindende Mitte. WER oder WAS eine solche Mitte sein kann, hängt von der jeweiligen Begegnung ab: Die Mitte kann die Schule als System sein, ein Kollege, die Schulleitung, der zu unterrichtende Stoff, eine Freundschaft, ich und vieles mehr. Die Mitte kann letztendlich Gott selbst sein, der die Verbindung zwischen allen herstellt.
Im Schulalltag ermöglichen viele positive Begegnungen, die Schule als Gemeinschaft, als Schulfamilie zu erleben. Aber wie in jeder Gemeinschaft gibt es auch dort Kommunikation oder Begegnung, die als schwierig empfunden wird, die konfliktbeladen ist oder Angst macht. Darauf und auf die Frage, wie Schulpastoral die Glaubenskommunikation an der Schule fördern kann, wurde auf unterschiedliche Weise in den Arbeitskreisen eingegangen.
Zum Auftakt der ganztägigen Veranstaltung dankte Bernhard Rößner,
der Leiter der Abteilung Schule und Religionsunterricht, allen Kolleginnen und Kollegen für ihr schulpastorales Engagement, das - meist ohne Vergütung - aus ihrer kirchlichen „Sendung“, der „missio“ heraus erfolgt.
Schulpastoral kommt als pastorale Initiative der Religionslehrkräfte aus der Schule und trägt zur nachhaltigen Förderung der Glaubenskommunikation an der Schule bei. Im Blick auf unsere Kirche heißt das, als „lernende Kirche“ etwas über die Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen zu erfahren, gleichzeitig können aber Glaubenserfahrungen lebensnah angebahnt werden, die für die Kirche öffnen.
Auf vielfältige Weise bieten sich Vernetzungen zur Kirche; hier sind die Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten noch nicht ausgeschöpft, die gerade im Kontext sich weitender Seelsorgeräume immer bedeutsamer werden.
Schulpastoral zeigt somit eindrucksvoll auch die pastorale Bedeutung des Wirkens von Religionslehrkräften, nicht nur im Raum der Schule!
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