Diakonenweihe: verschiedene Wege - gleiches Ziel

10.10.2011

Sie kommen aus den unterschiedlichsten Berufen: Heilerziehungspfleger, Gefängnisseelsorger oder Universitätsprofessor. Ihr Ziel ist aber dasselbe, nämlich in einer Pfarrei mitzuhelfen. Die altgriechische Bezeichnung "Diakon" bedeutet Diener oder Helfer. Im Augsburger Dom hat Bischof Konrad Zdarsa am vergangenen Samstag sieben junge Männer zu Diakonen geweiht. Zwei von ihnen sind auf dem Weg zum Priester, die anderen werden als sog. Ständige Diakone seelsorgerlich wirken. Diakone dürfen beispielsweise die Taufe spenden oder Paare trauen. Im Mittelpunkt steht allerdings die Sorge um Menschen in Sondersituationen, sowie Kranke, Vereinsamte, Trauernde oder Neubürger.