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Schwerhörige Senioren

Resolution zum Deutschen Seniorentag 2006
Forderung nach weitaus mehr Beachtung für die Probleme hörgeschädigter Senioren
Stellungnahme des Deutschen Schwerhörigenbundes e.V.
Hannover/Berlin, 09.05.2006
"In den meisten Bereichen des täglichen Lebens wird kaum auf die Bedürfnisse hörgeschädigter Senioren eingegangen. Dabei muss bei vorsichtiger Zugrundelegung der Zahlen von SOHN, Universität Witten/Herdecke, in Deutschland mit einer Zahl von 7,5 bis 8 Millionen hörgeschädigter Senioren gerechnet werden. Auf Grund der wachsenden Lärmbelastung in Beruf und Freizeit hat diese Zahl eine stark zunehmende Tendenz.
Hörgeschädigte Senioren sind somit keine kleine vernachlässigbare Randgruppe, es handelt sich im Gegenteil um eine der größten Behindertengruppen überhaupt." Zitat
http://www.schwerhoerigkeit.de/MAIN/stellung.asp?inhalt=2006-02

Statistische Angaben zur Hörschädigung in Deutschland
Mit zunehmenden Alter nimmt der Prozentsatz der Hörgeschädigten zu:
40-49 Jahre: 6%
50-59 Jahre: 25%
60-69 Jahre: 37% = jede 3. Peron
70 Jahre und älter: 54% = jede 2. Person
Die Untersuchung ist von Dr. Wolfgang Sohn von der Universität Witten/Herdecke in Zusammenarbeit mit Siemens Audiologische Technik entwickelt worden und der Öffentlichkeit in einer Pressekonferenz in Berlin im März 2000 vorgestellt worden.
http://www.schwerhoerigen-netz.de/MAIN/ratg.asp?inhalt=SCHWERHOERIGKEIT/STATISTIK/uebersicht

über das HearCom-Projekt
"HearCom steht für Hearing in the Communication Society und bedeutet auf deutsch Hören in der Kommunikationsgesellschaft.
Unsere Gesellschaft ist schon jetzt hochgradig kommunikationsorientiert und wird es noch immer mehr. Da ein Großteil der Kommunikation über Schall und Sprache abläuft erfahren viele Menschen schwerwiegende Einschränkungen, falls Sie unter Störungen des Gehörs leiden oder ungünstigen Umweltbedingungen ausgesetzt sind. Das HearCom-Projekt soll diese Einschränkungen in der auditorischen Kommunikation verringern.
Dieses Ziel soll durch eine Bündelung des europäischen Expertenwissens in den Bereichen Audiologie, Akustik, Sprachtechnologie und Informations- und Kommunikationstechnik erreicht werden. Im Laufe des Programms wird zur Unterstützung der Arbeit eine Internetpräsenz erstellt, die für Laien aus der Bevölkerung, Experten aus dem medizinischen Bereich und für Ingenieure aus der Produktentwicklung bestimmt ist.
HearCom möchte das vorhandene Wissen von Experten der Audiologie und Kommunikationsakustik strukturieren, neues Wissen zusammentragen und dieses Wissen für verschiedene Gruppen zugänglich machen. Die Forschungsergebnisse sollen in Form von Modellen, Software und Demonstrationen über das Internet verbreitet werden...." Zitat
http://www.hearcom.eu

 

Deutscher Schwerhörigenbund e. V. (DSB)

DSB-Referat: Hörgeschädigte Senioren und Patienten
http://www.schwerhoerigen-netz.de/MAIN/referate.asp?page=10

Der hörgeschädigte ältere Mensch im Pflegealltag
"„Schwerhörigkeit gehört im Alter eben dazu.“ Diese lange verbreitete Auffassung kann im Pflegealltag leicht verhindern, sich mit der besonderen Situation schwerhöriger Bewohner und Patienten auseinanderzusetzen.
Im folgenden Beitrag werden deshalb folgende Aspekte thematisiert:

  • Wie gehe ich als Pflegekraft mit hörgeschädigten Menschen um?
  • Wie kommuniziere ich mit ihnen?
  • Und wie kann die Einrichtung zu einer besseren Versorgung hörgeschädigten Personen beitragen?

"Das "Hörprojekt" bestehend aus der Mitarbeiterschulung und dem Hörscreening in Form des "Hörservice". Zudem ist das Hörprojekt ein Instrument zur der gesicherten Diagnosestellung unter dem Aspekt der Differenzierung zwischen einer dementiellen Erkrankung und einer Pseudodemenz im Rahmen einer Hörminderung." Zitat
Autoren: Mechthild Decker-Maruska (Plettenberg), Bernd Kratz (Essen)
Zitat aus: Die Schwester Der Pfleger 47. Jahrg. 01|08
http://www.schwerhoerigen-netz.de/RATGEBER/SENIOREN/pflege.pdf

Hörgeschädigte Senioren
Eine Informationsschrift für Behörden und Ämter, Träger von Heimen, Krankenhäusern, Pflegekräfte und Betroffene
"Hörgeschädigte Senioren und Patienten sind aufgefordert, sich zu ihrer Hörschädigung zu bekennen. Wer seine Schwerhörigkeit versteckt, verhindert das Gelingen der Kommunikation, und sein Weg führt in die Einsamkeit.
Gut Hörende Menschen müssen lernen, mit einem Hörgeschädigten richtig umzugehen.
Gerade das Pflegepersonal im Krankenhaus sowie in Senioren- und Pflegeheimen kann einen großen Beitrag zur Eingliederung schwerhöriger Menschen in die Gesellschaft leisten, indem es bisher unerkannte Hörschädigungen bei Senioren feststellt und bei Notwendigkeit eine Hörgeräteversorgung und ggf. weitere Maßnahmen veranlasst." Zitat
DSB - Ratgeber Nr. 10
http://www.schwerhoerigen-netz.de/MAIN/ratgeber.asp?inhalt=10

Hörschädigung in stationären Pflegeeinrichtungen
Die aktuelle Situation hörgeschädigter, pflegebedürftiger Menschen in Senioreneinrichtungen ist dadurch charakterisiert, dass sie isoliert und ausgegrenzt gegenüber anderen Mitbewohnern leben.

Dem könnte entgegenwirkt werden, indem

  • eine möglichst optimale und dem Alter entsprechend sinnvolle Hörgeräteversorgung erfolgt (komplizierte Technik und Handhabung sind zu vermeiden),
  • sich ein Hör- und Kommunikationstraining anschließt, um die Kommunikationsfähigkeit zu verbessern (z.B. ausgebildete Audiotherapeuten),
  • das Fachpersonal im Umgang mit Hörgeschädigten geschult und über die Funktionsweise von Hörgeräten informiert wird.

Notwendigkeit der Hörgeräteversorgung bei dementiell erkrankten älteren Menschen
Der Abbau der Hirnleistungsfunktionen bei schwerhörigen dementiell erkrankten Menschen ohne Hörgeräteversorgung schreitet schneller fort als bei guthörenden oder mit Hörgeräten versorgten Menschen.
Die Kommunikationsfähigkeit des betroffenen Menschen bleibt länger erhalten und somit eine längere Selbständigkeit in verschiedenen Lebensbereichen. Dies bedeutet eine höhere Lebensqualität und einen geringeren Pflegebedarf.
http://www.schwerhoerigen-netz.de/DSB/AKTUELL/STELLUNG/stellgn012.htm

Schwerhörigkeit in Alter: Ein Thema für den DSB?!
DSB-Report: Die Zeitschrift für gutes Verstehen 01/2005
http://www.schwerhoerigen-netz.de/DSB/SERVICE/DSBREPORT/ARCHIV/dsbreport.asp?artikel=2005-01/titel

Tipps für Schwerhörige, Ertaubte, CI-Träger, Tinnitus-Betroffene und Hörende im Umgang miteinander
DSB - Ratgeber Nr. 1
http://www.schwerhoerigen-netz.de/MAIN/ratgeber.asp

Informationen zu Schwerhörigkeit/Ertaubung und Kommunikation
DSB - Ratgeber Nr. 2
http://www.schwerhoerigen-netz.de/MAIN/ratgeber.asp

Verständigung meistern - Lebensqualität mit Hörschädigung
DSB - Ratgeber Nr. 03
http://www.schwerhoerigen-netz.de/MAIN/ratgeber.asp

HÖRGERÄTE - VERSORGUNG

  • Anspruch auf Kostenerstattung eines Hilfsmittels
  • Hinweise zur Anschaffung von Hörgeräten
  • bundeseinheitliche Festbeträge
  • Widerspruch gegen den Bescheid der Krankenkasse

http://www.schwerhoerigen-netz.de/MAIN/ratg.asp?inhalt=HOERGERAETE/uebersicht

Senioren- und Pflegezentrum: Hörgeschädigtengerechte Anpassung und Ausstattung der Räume
http://www.taubertundruhe.de/fileadmin/taubertundruhe/images/images_content/downloads/text_seniorenzentrum.pdf

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Forschung

Wettstein, M. (2008). Hörverlust, kognitive Leistungsfähigkeit und subjektives Wohlbefinden.
Diplomarbeit am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg
(bewertet mit „Sehr gut“).

Wahl, H.-W. & Heyl, V. (2007). Sensorik und Sensumotorik.
In J. Brandtstädter & U. Lindenberger (Hrsg.), Entwicklungspsychologie der Lebensspanne (S. 130-161). Stuttgart: Kohlhammer.

Hörbehinderung im Alter führt zur sozialen Ausgrenzung
Zur Situation in Einrichtungen der Altenhilfe
"Aufgrund des Informationsdefizits auf Seiten der Hörenden und des fehlenden Problembewusstseins
für die Belange hörbeeinträchtigter Menschen ist zu befürchten, dass diese in Einrichtungen
der Altenhilfe von strukturellen und sozialen Ausgrenzungen betroffen sind. In der
vom Institut für Gerontologie an der TU Dortmund durchgeführten und von der Robert Bosch
Stiftung geförderten Studie „Besser hören in Einrichtungen der Altenhilfe“ wurde untersucht,
inwieweit in den Einrichtungen der Altenhilfe Barrierefreiheit und somit Teilhabe auch für
Hörbeeinträchtigte gewährleistet ist...." Zitat
Fazit und Ausblick
"Aufgrund der geringen Bereitschaft der Altenhilfeeinrichtungen, an der schriftlichen Befragung
teilzunehmen, können die Ergebnisse nicht als repräsentativ angesehen werden. Die
niedrige Rücklaufquote verstärkt den Eindruck, der sich bei den Befragungen abgezeichnet
hat: Hörbehinderung wird von den Anbietern nicht als Versorgungsrisiko erkannt, ein Handlungsbedarf
wird vielfach nicht gesehen. Betroffene laufen daher Gefahr, in den Einrichtungen
der Altenhilfe sozial und strukturell ausgegrenzt zu werden. Den Untersuchungsergebnissen
zu Folge ist weiterhin davon auszugehen, dass Einrichtungen der Altenhilfe aufgrund eines
fehlenden Problembewusstseins nur unzureichend hörbehindertengerecht ausgestattet
sind: eine schlechte Raumakustik, der fehlende Einsatz von (technischen) Kommunikationshilfen
sowie nicht ausreichend qualifiziertes Personal sind unter anderem Ursache dafür, dass
hörbeeinträchtigte Seniorinnen und Senioren die Angebote nur bedingt wahrnehmen können.
Das Ausgeschlossensein kann zu Vereinsamung und kognitiver Verarmung durch mangelnde
geistige Anregung führen. Aufgrund ihrer niedrigen Anspruchshaltung sowie der Angst als
„alt und schwerhörig“ stigmatisiert zu werden, ziehen sich die Betroffenen zurück, ohne ihren
Bedürfnissen nach hörbehindertengerechten Angebotsstrukturen Ausdruck zu verleihen.
Um diesem Versorgungsdefizit entgegenzuwirken, ist eine breit angelegte Aufklärungs- und
Öffentlichkeitsarbeit unerlässlich. Es gilt, die Öffentlichkeit im Umgang mit hörbehinderten
Menschen zu sensibilisieren und zum anderen Vorurteile und Ängste – vor allem auf Seiten
der Seniorinnen und Senioren – abzubauen. Einrichtungen der Altenhilfe als auch den Betroffenen
selbst ist deutlich zu machen, mit welchen im Grunde einfachen und kostengünstigen
Mitteln das Hörerleben bereits verbessert werden kann. Seniorenverbände sowie Interessenvertretungen
wie z.B. der Deutsche Schwerhörigenbund sind weiterhin gefordert, gemeinsam
Lösungen zu erarbeiten, mit denen Barrierefreiheit in Einrichtungen der Altenhilfe auch für
Hörbeeinträchtigte sichergestellt werden kann. Vereinzelt haben sich Altenpflegeeinrichtungen
bereits auf den Weg gemacht: Eine Klinik in Attendorn bietet seit 2003 einen kostenlosen
Hörservice für teil- und stationäre Patienten an, der eine gesicherte Diagnosestellung, Anpassung,
Kontrolle und Reparatur von Hörhilfen sowie Beratung beinhaltet. Darüber hinaus wird
das Personal fortlaufend und fachübergreifend entsprechend geschult (Decker-Maruska 2008).
Auch in Dortmund hat sich mittlerweile ein Seniorenzentrum auf die hörbehindertengerechten
Versorgung von gehörlosen Bewohnerinnen und Bewohnern eingestellt (Hagemann 2008). Es
bleibt zu hoffen, dass solche Beispiele guter Praxis zu einer größeren Problemwahrnehmung
in der Altenpflegelandschaft führen werden." Zitat

13. Multidisziplinäres Kolloquium "Hören im Alter" 2006
"Das Thema "Hören im Alter" gewinnt bei einer immer älter werdenden Gesellschaft zunehmend an Bedeutung . Auch zum 13. Kolloquium der GEERS-STIFTUNG konnten namhafte Experten aus verschiedenen Bereichen der Hör- und Alternsforschung als Referenten gewonnen werden." Zitat
Die Ergebnisse dieses Erfahrungsaustauschs werden in der Schriftenreihe der GEERS-STIFTUNG im Band 16 im Frühjahr 2007 veröffentlicht.
http://www.geers-stiftung.de/

Hörbeeinträchtigungen bei Bewohnern von Einrichtungen der stationären Altenhilfe
Forschungsprojekt am Institut für Psychogerontologie an der Universität Erlangen-Nürnberg, 2006
Forschungsgruppe Prävention und Demenz
http://www.geronto.uni-erlangen.de/index.php?path=team

Altersschwerhörigkeit
ein Thema in der Aus- und Fortbildung von Altenpflegerinnen und Altenpflegern!?
Hofmann, Reiner (2001). Diplom- und Zulassungsarbeit
"Eine handlungsorientierte Unterrichtskonzeption basierend auf einer interdisziplinären Darstellung zur Thematik. Erlangen: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg." Zitat
http://www.geronto.uni-erlangen.de/index.php?path=publik&sub=6

Besser hören in Einrichtungen der Altenhilfe
Forschungsprojekt der Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. Dortmund 2006
"Die Versorgungssituation älterer Menschen mit Hörbehinderung in Einrichtungen der Altenhilfe ist ein im bundesdeutschen Raum bisher wenig erforschtes Thema. Einzelne explorative Untersuchungen lassen jedoch auf eine defizitäre Versorgung hörbeeinträchtigter Senioren/innen und deren strukturellen Benachteiligung in der Altenhilfelandschaft schließen. Ziel dieser Untersuchung ist es, Versorgungsdefizite sowie good-practice Beispiele in Einrichtungen der Altenhilfe am Beispiel einer Großstadt (Dortmund) zu identifizieren und zu quantifizieren. Unter Einrichtungen der Altenhilfe werden dabei Seniorenbegegnungsstätten, Altenwohnungen, Betreutes Wohnen, Ambulante Pflegedienste und Stationäre Pflegeeinrichtungen gefasst. Zur Beurteilung der Versorgungsqualität sollen Aspekte der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität berücksichtigt werden." Zitat
http://www.ffg.uni-dortmund.de/Forschungsprojekte/projektbeschreibung.php?id=96

Die Versorgungssituation hörbehinderter alter Menschen in Einrichtungen der Altenhilfe
Forschungsprojekt der Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. Dortmund 2005
"Die Situation hörbehinderter alter Menschen in Einrichtungen der Altenhilfe zählt zu den bisher vernachlässigten Themen in der Gerontologie. Zwar liegt eine grundlegende Arbeit zur Schwerhörigkeit im Alter vor, diese fokussiert jedoch die Problematik generell für diesen Lebensabschnitt hinsichtlich Belastungen, Bewältigungsstrategien sowie Möglichkeiten der Rehabilitation. Ältere Menschen empfinden ihren Hörverlust und die damit einhergehenden Kommunikationsbehinderung häufig als negativ, auch wenn das Maß an sozialer Integration nicht unbedingt geringer wird. Allerdings ist davon auszugehen, dass sich subjektive Kommunikationsbehinderung und Depressivität gegenseitig verstärken. Mit zunehmenden Alter steigt die Rate der schwerhörigen Menschen stark an. Die Versorgungssituation älterer Menschen mit Hörgeräten wird als ungenügend eingeschätzt: Es ist davon auszugehen, dass nur ein Viertel der betroffenen älteren Menschen mit einem Hörgeräten ausgestattet sind. Nicht zuletzt aufgrund vorhandener stereotypischer Altersvorstellungen wird Schwerhörigkeit teilweise nicht erkannt und/oder nicht als Pflegeproblem wahrgenommen. Vor dem Hintergrund einer fehlenden Forschung auf der einen Seite und einer - wahrscheinlich - defizitären Versorgungssituation auf der anderen Seite führt das Institut für Gerontologie Im Auftrag der GEERS-Stiftung ein Projekt zur Untersuchung der Versorgungssituation hörbehinderter alter Menschen in Einrichtungen der Altenhilfe durch." Zitat
http://www.ffg.uni-dortmund. de/Forschungsprojekte/projektbeschreibung.php?id=64

Hörverlust bleibt unentdeckt in Pflegeheimen
Viele ältere Heimbewohner leiden an Hörverlust, der vom Pflegepersonal unentdeckt bleibt.
"Symptome wie Verwirrung, Rückzug und schlechte Orientierung können durch unbehandelten Hörverlust hervorgerufen werden. Doch so lange der Hörverlust unentdeckt bleibt, besteht die Gefahr, dass die Senioren behandelt werden als hätten sie Alzheimer oder Demenz." Zitat
http://www.handicap-network.de/handicap/Handicaps/schwerhoerigkeit/sha.htm#sch30

Einfluss exogener Faktoren auf Altersschwerhörigkeit
Baur M et al. (2009): HNO 57: 1023-1028
http://www.springerlink.com/content/p421788981120394/

Hörminderung im Alter – Ausprägung und Lokalisation
Hesse, Gerhard; Laubert, Armin
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 42 vom 21.10.2005
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=48807

Die Aufgaben des Hals-Nasen-Ohren-Arztes bei der Hörgeräteversorgung Teil 1
Indikation, gezielte Diagnostik und Verordnung
Zeitschrift HNO, Februar 2006
http://www.springerlink.com/content/x410450g40537t81/

Die Aufgaben des Hals-Nasen-Ohren-Arztes bei der Hörgeräteversorgung Teil 2
Überprüfung von Anpassbericht, subjektiver Zufriedenheit, Ohrpassstück und Hörgerät
Zeitschrift HNO, März 2006
http://www.springerlink.com/content/63801415966354t2/

Erste Hörhilfe erhöht die geistige Leistungsfähigkeit
Offene kontrollierte Anwendungsbeobachtungsstudie als Pilotstudie
Zeitschrift HNO, Oktober 2005
http://www.springerlink.com/content/k3033712031k2212/

Hörgeräte im Alter - Warum ist die Versorgung so schwierig?
Dr. Gerhard Hesse, 2004
"Hintergrund: Die Hörgeräteversorgung ist nach wie vor unzureichend, die Akzeptanz von Hörgeräten gerade bei älteren Schwerhörigen schlecht...
Ergebnisse: Nur 15,3% der Hörgerätepflichtigen sind tatsächlich versorgt...
Fazit: Die Hörfähigkeit lässt im Alter nach. Eine physiologische Presbyakusis gibt es jedoch nicht. In der Diagnostik sollte die gesamte Hörverarbeitung erfasst werden. Hörgeräte sollten differenziert angepasst und Audiotherapie durchgeführt werden." Zitat
http://www.springerlink.com/content/rxyj93gry7d8gg2u/

Unsere alternde Welt: eine Herausforderung für den Einzelnen und die Gesellschaft
Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr, Institut für Gerontologie, Universität Heidelberg
Vortrag bei der Deutschen Gesellschaft für Audiologie März 2006
"Wir haben alles zu tun, um ein möglichst hohes Lebensalter bei psycho-physischem Wohlbefinden zu erreichen – wozu generell ganz entscheidend der weitere Ausbau von Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen beitragen kann. Der Erhalt der Hörfähigkeit ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für ein Wohlbefinden im Alter.
Da immer mehr Menschen ein immer höheres Alter erreichen, gewinnen Hörstörungen zunehmend an Bedeutung, - sei es in Form eines Absinkens der Hörschwelle, einer Störung des Sprachverständnisses oder gar einer Zunahme der Ohrgeräusche (Tinnnitus). Oft haben älter werdende Menschen zunächst Schwierigkeiten, leise Töne hoher Frequenzen wahrzunehmen. Das Gehör ist ein Tor zur Welt, ein Tor zu unseren Mitmenschen. Es beeinflusst mitmenschliche Kontakte; es hat Kommunikations-, Informations-, und Orientierungsfunktion...
Männer sind stärker von Schwerhörigkeit betroffen als Frauen (vgl. TESCH -RÖMER u. WAHL, 1996); in der Gruppe der über 65jährigen sei jeder 2. Mann und jede 3. Frau betroffen...
Bei Heimbewohnern liegen die meisten Hörgeräte sofern sie überhaupt welche haben – in den Schubladen. Andererseits fand man etwa bei 75% von ihnen mittleren bis schweren Hörverlust.
Allerdings wird ein erheblicher Anteil der schwerhörigen Heimbewohner nicht von dem dort tätigem ärztlichem und pflegerischem Personal erkannt – oder aber aufgrund eines defizitären Altersbildes als für selbstverständlich zum Alter gehörend hingenommen. Ein Facharztbesuch von HNO-Ärzten in Heimen ist äußerst selten (HALLAUER et al, 2004). – „Betreiber von Senioren- und Pflegeheimen weisen zwar gerne darauf hin, dass ihr Haus „behindertengerecht“ ausgestattet sei. Leider wird
hierbei fast ausschließlich an die Belange von Menschen mit Gehbehinderung gedacht, während die Bedürfnisse Hörgeschädigter weder erkannt noch berücksichtigt werden“ (ERDMANN, 2005). Manchmal werden hörgeschädigte Altenheimbewohner als „kognitiv beeinträchtigt“ oder gar als „bockig“ und schwierig dargestellt: „er will nicht hören!“, wenn er Anweisungen nicht versteht oder die
Medikamente falsch einnimmt." Zitat
http://www.ifg.uni-koeln.de/vortrag-lehr.pdf

Potentielle Auswirkung der Genese der Schwerhörigkeit auf die subjektiv empfundene Lebensqualität.
Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der gesamten Medizin, dem Fachbereich Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg
vorgelegt von Hendrik Alexander Baitsch aus Lahr/Schwarzwald. Marburg 2004
Zusammenfassung
"Die Folgen der Hörminderung für den Patienten sind beträchtlich. Der schleichende
Ausschluss aus dem sozialen Leben drängt viele Betroffene in die Isolation. Dabei spielt die
Kommunikation mit anderen Menschen eine zentrale Rolle. Die Abnahme der
kommunikativen Fähigkeit durch einen Hörverlust wird daher von den Patienten als
drastische Minderung der Lebensqualität empfunden. Diese subjektive Empfindung können
klinische Messungen nicht erfassen und müssen mit psychometrischen Fragebögen erfragt
werden.
In dieser Pilotstudie zur Klärung der Einflussnahme der unterschiedlichen Genese der
Schwerhörigkeit wurden 100 Patienten der Klinik für Hals- Nasen- und Ohrenheilkunde der
Philipps-Universität Marburg mit dem neu entwickelten Fragebogen zur Erfassung der
Lebensqualität älterer schwerhöriger Menschen (FELAS) befragt. Unter zu Hilfenahme der
klinischen Daten wurden die Patienten unterschieden in Patienten mit Hörsturz (42),
chronischer Otitis media (29), Otosklerose (9) und M. Menière (20). Um den Einfluss der
unterschiedlichen Ausprägung der Schwerhörigkeit auszuschließen, wurde jede Gruppe nach
Feldmann und Röser in sechs Untergruppen unterteilt. Anhand des FELAS-Fragebogens
konnte die subjektive Beeinträchtigung in den Lebensbereichen Kommunikation, Aktivitäten
und emotionale Stabilität erfasst werden. Dieses Bild der Lebensqualität der einzelnen
Patienten wurde mit den Einteilungen anhand der objektivierbaren klinischen Daten
verglichen.
Die Untersuchung zeigt keine signifikante Korrelation zwischen der klinischen Einteilung in
Schweregrade und der subjektiven Einschätzung der Einbußen der Kommunikation (R =0,604),
Aktivität (R = 0,452) oder emotionalen Stabilität (R = 0,192). Eine direkte
Einschätzung der subjektiv empfundenen Beeinträchtigung durch die Schwerhörigkeit kann
nicht erfolgen.
Auch konnten Unterschiede bei der Bewertung der Lebensqualität durch den Einfluss der
verschiedenen Genesen der Schwerhörigkeit ausgeschlossen werden. Es konnten keine
signifikanten Abweichungen zwischen und innerhalb der vier Gruppen unterschiedlicher
Genese der Schwerhörigkeit in Bezug zu einer differenten Bewertung der Lebensqualität in
den Bereichen der Kommunikation, emotionale Belastung und Aktivitäten festgestellt werden.
Von allen Patienten wird der Verlust der Kommunikationsfähigkeit als am meisten gravierend
eingeschätzt. Durchgehend geringe Einbußen verzeichnen die Patienten im Bereich der
unternommenen Aktivitäten.
Die Ursache der Erkrankung ist demnach nicht die entscheidende Größe für die subjektiv
empfundene Schwere der Krankheit. Auch die klinisch erfassbare Schwere der Hörminderung
erklärt nicht das Gesamtbild der Erkrankung. Es liegen also Einschätzungen der Patienten vor,
die sich der klinischen Untersuchung weitgehend entziehen und durch psychometrische Tests
erfasst werden müssen. Aus diesem Grund können fachspezifische und allgemeine
Fragebögen zur Erfassung der Lebensqualität einen sinnvollen Beitrag zur weiterführenden
Diagnostik und Therapie leisten. Mit deren Hilfe lässt sich die Differenz zwischen der
objektiven Einteilung des Klinikers und dem persönlichen subjektiven Empfinden des
Patienten überbrücken." Zitat

Einschätzung, Veränderungsprozesse und Rehabilitation bei Schwerhörigkeit im Alter
Dissertation, vorgelegt von Renate Koske, 2000, 257 S.
Grundlagen und Problemfelder bei Schwerhörigkeit im Alter ...
Überlegungen und Konsequenzen für einen geragogischen Ansatz ...
Kurzfassung:
"Die vorliegende Arbeit behandelt das Thema Einschätzung, Veränderungsprozesse und Rehabilitation bei Schwerhörigkeit im Alter. Entsprechend befassen sich die erkenntnisleitenden Fragestellungen mit dem Erleben der Schwerhörigkeit, der eigenen Kommunikationsfähigkeit, der Gestaltung des Lebensstils, den Erfahrungen der Betroffenen, dem rehabilitativen Vorgehen bei Schwerhörigkeit im Alter und möglichen Konsequenzen der gewonnenen Einsichten für die zukünftige Praxis. Zu Beginn der Auseinandersetzung werden die Grundlagen und Problemfelder der Thematik aus hörgeschädigtenpädagogischer Perspektive erörtert. Neben einer Beschreibung der Zielgruppe werden physiologische Faktoren und signifikante Arten der Schwerhörigkeit im Alter in aller Kürze dargelegt. Einen wesentlichen Ansatzpunkt stellt eine Betrachtung der zwischenmenschlichen Kommunikation dar. Diese Erläuterungen führen die, im Zusammenhang mit der vorliegenden Thematik stehenden, bedeutenden Aspekte verbaler Kommunikation aus." Zitat
http://eldorado.uni-dortmund.de:8080/handle/2003/2925
https://eldorado.tu-dortmund.de/bitstream/2003/2925/1/koskeunt.pdf

Schramek, Renate (2002): Alt und schwerhörig?
Hörgeschädigtengeragogik – eine rehabilitativ orientierte Bildungsarbeit. Oberhausen 2002
Schramek, Renate (2002): Bedeutung der Schwerhörigkeit im Alter.
In: Paul-Lempp- Stiftung News (3) Mai 2002
http://www.ak-geragogik.de/schramek.html

Schwerhörigkeit im Alter: Belastung, Bewältigung, Rehabilitation;
Tesch-Römer, Clemens, 2001
"Schwerhörigkeit ist eine typische Belastung des höheren Erwachsenenalters. In der vorliegenden Habilitationsschrift wurde vier Fragen nachgegangen:

  • Erstens wurde die Zuverlässigkeit audiometrischer Verfahren analysiert.
  • Zweitens wurde untersucht, wie ältere Menschen die Belastungen durch Schwerhörigkeit erleben. 
  • Drittens wurde gefragt, ob und wie es möglich ist, die aus der Schwerhörigkeit im Alter resultierenden Probleme zu bewältigen. 
  • Viertens ging es um die Frage, welche psychosozialen Konsequenzen die Nutzung von Hörgeräten hat." Zitat

http://www.median-verlag.de/www2004/Inhalt/FMV/FMV_Horen/FMV_Audiologische_Akustik/ank_teschroemer.html

Behandlung der Altersschwerhörigkeit - Prof. Dr. Med. Klaus Seifert
Die Verbesserung der Lebensqualität als therapeutisches Ziel des Arztes am Beispiel der Schwerhörigkeit und des Tinnitus.
Erschienen in der Zeitschrift Hörakustik 5/2001, S. 8ff
Die Sicht eines erfahrenen HNO -Praktikers
http://www.schaaf-maier.de/seifert.html

Altersschwerhörigkeit. Grundlagen - Symptome - Hilfen: Karl Heinz Wisotzki (1996)
Taschenbuch, 263 S., Kohlhammer, Stgt.
"Wenn man im Einleitungskapitel das Heiligenstädter Testament Ludwig van Beethovens liest, so wird jedem Menschen klar, daß eine Schwerhörigkeit im Alter und in ihrer schärfsten Form eine Ertaubung ein gravierendes Lebensereignis darstellt, das allen Lebensmut nehmen kann. Dieses Buch möchte Hilfe sein, indem es die Schwerhörigkeit im Alter für Betroffene und private und professionelle Partner verstehbar macht und schließlich Hilfen und Wege aufzeigt, wie man mit einer Schwerhörigkeit im Alter oder einer Ertaubung leben kann. Vom Betroffenen und vom Partner muß die Schwerhörigkeit oder Ertaubung angenommen werden." Zitat
http://www.schwerhoerigkeit.de/KULTUR/LITERATUR/BUECHER/wisotzki.htm

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Seelsorge

IndukTives Hören erleichtert das Verstehen
Was sind "indukTive Höranlagen" in Kirchen und Sälen?
Ein Fachartikel von Pastoralreferent Michael Geisberger für kirchliche Mitarbeiter, Pfarrgemeinderäte, Kirchenverwaltungen und Interessierte aus: Spektrum Hören 1-2008
http://www.spektrum-hoeren.de/

Vortrag zum Thema: NEUES HÖREN - Umgang mit Schwerhörigkeit und Hörgeräten
Pastoralreferent Michael Geisberger bietet z. B. für Seniorennachmittage, Behinderten- und Seniorenbeiräte einen Fachvortrag (60 Min.) mit Laptop und Beamer an.

DSB-Report 06/2005: Seelsorge für Schwerhörige und Ertaubte
http://www.schwerhoerigkeit.de/MAIN/dsbreport.asp?inhalt=2005-06/uebersicht

Integration schwerhöriger Menschen ins Pfarrleben
"Der Pfarrgemeinderat hat in seiner Sitzung vom 8.6.2000 die Integration schwerhöriger Menschen beschlossen. Eine Reihe unserer Veranstaltungen soll so werden, dass auch hörbehinderte Menschen daran teilnehmen können." Zitat
http://www.dioezese-linz.at/pfarren/stadtpfarre-urfahr/schwerhoerig_infos.html

AÖSS -Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Schwerhörigen-Seelsorge

  • Aufgaben der Schwerhörigenseelsorge
  • Warum ist Schwerhörigenseelsorge notwendig?
  • Schwerhörigenseelsorge in der Pfarrei

http://www.churchear.org/oesterre.htm

Audiotherapie als Hilfe zur Integration spätschwerhöriger Menschen in ihre Kirchengemeinde
Facharbeit von Pfarrerin Rosemarie Muth, 2005
http://portal.diakonie-wuerttemberg.de/index.php3?functiontocall=fachbereiche_show_int_all();&ContentID=00000000000000000078&id=0000000020&category=Schwerhörigenseelsorge#Art6

Einführung in die Schwerhörigenseelsorge
Herausgegeben im Auftrag der AFESS - Arbeitsgemeinschaft für Schwerhörigenseelsorge
Hrsg.: Geertje-Froken Bolle, Volker Emler, Dietfried Gewalt, Eberhard Heiber und Volker Schmeling
Verlag hörgeschädigte Kinder gGmbH, Hamburg, 2000
273 Seiten, Preis: 11,25 € , ISBN: 3-924055-29-7
http://www.schwerhoerigenseelsorge.de/8.htm

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Schwerhörigkeit und Demenz

"Das Hörprojekt" - Projekt zum Abbau von kommunikativen Barrieren bei dementiellen Erkrankungen im Rahmen der klinisch geriatrischen Versorgung
Mechthild Decker-Maruska, Attendorn; Dr. Michael Lerch, Iserlohn
DFC-VO-126, CareFair Germany - 18. und 19. Februar 2009 in Hamburg
Kurzbeschreibung des Vortrags:
"Ziel des Projektes ist einerseits die verbesserte Differenzierung zwischen einem dementiellen Abbauprozess und einer Pseudodemenz im Rahmen einer hörminderungsbedingten Kommunikationsstörung zu gewährleisten. Andererseits eine Optimierung der Pflege-, Therapie- und Behandlungsqualität im Rahmen der Demenzbehandlung durch demenz- und hörbehindertengerechte Kommunikationsverhalten zu schaffen. " Zitat
Abstract unter: http://www.dfc-online.eu/index.php?option=com_content&task=view&id=100

Schwerhörigkeit und Demenz – eine bisher wenig beachtete Komorbidität im klinischen Alltag
Michael Lerch, Mechthild Decker-Maruska, Thomas Heimig (Iserlohn, Attendorn)
Vortrag beim 5. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft 9.-12. Oktober 2008
http://www.ctw-congress.de/alzheimer/default.html

Viele Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen vernachlässigen Hörprobleme
Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) will Menschen mit Hörschädigungen mehr Gehör verschaffen
Köln (KDA) – 20. Oktober 2008
"Wer schlecht oder gar nicht hört, fühlt sich in der Welt der
gut Hörenden oft ausgegrenzt. Wenn mit zunehmendem Alter zusätzliche körperliche
Einschränkungen und Pflegebedürftigkeit hinzukommen, wird die Lebenswelt hörgeschädigter
Menschen immer enger. Auf diese Problematik weisen zwei gerade erschienenen Publikationen
des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) hin: Das KDA-Fachmagazin ProAlter und der
Ratgeber „dazugeHören – Türen öffnen zu hörgeschädigten Menschen mit Demenz“.
Leider vernachlässigen noch zu viele Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen die Hörprobleme
ihrer Klientinnen und Klienten, obwohl nach Angaben des Deutschen Schwerhörigenbundes
(DSB) etwa 30 bis 50 Prozent aller Pflegebedürftigen und damit 390.000 Personen davon
betroffen sind, ist im Titelthema der ProAlter-Augabe 3/2008 nachzulesen. Jedes zweite
Hörgerät liege ungenutzt in der Schublade, da Betroffene es selbst nicht richtig einsetzen
könnten und auch das Pflegepersonal häufig damit nicht richtig umgehen könne, heißt es weiter
in dem Heft...." Zitat
http://www.kda.de/Pressemitteilungen.html

Ratgeber „dazugeHören – Türen öffnen zu hörgeschädigten Menschen mit Demenz
"Der KDA-Ratgeber enthält viele Tipps und Regeln, die von
Mitarbeitenden in Pflegeeinrichtungen dringend beachtet werden sollten, um mit
hörgeschädigten Menschen mit und ohne Demenz richtig zu kommunizieren. So sollte
beispielsweise bei ruhiger Umgebung in kurzen und einfachen Sätzen gesprochen und das
Gesagte mit natürlicher Mimik und Gestik unterstützt werden. Ein gut ausgeleuchteter Raum,
saubere Sehhilfen und richtig eingestellte Hörhilfen sind für eine erfolgreiche Kommunikation
ebenso wichtig wie freundliches und geduldiges Verhalten, da (längeres) Kommunizieren für
hörgeschädigte Menschen sehr anstrengend sein kann...." Zitat
http://shop.kda.de/catalog/product_info.php?cPath=45&products_id=369

Wenn der Pfleger zum ,Pflegel’ wird - Demenz und Schwerhörigkeit im Alter
MECHTHILD DECKER-MARUSKA, REINER HOFMANN, MICHEL LERCH
aus: pflegen: Demenz 9 | 2008 Seite 46ff
http://www.bethanien-iserlohn.de/Seiten/geriatrie-item8.html

Förderung der kommunikativen Fähigkeiten bei Demenz
Gerhard Böhme
2008 ▪ 168 Seiten ▪ 41 Abbildungen ▪ 12 Tabellen ▪ kartoniert, Preis (Stück): EUR 29,95
Mit der Förderung kommunikativer Fähigkeiten können Logopäden und andere Therapeuten eine entscheidende Verbesserung der Lebensqualität Demenzkranker erreichen.
In Kombination mit der medikamentösen Behandlung sind diese interdisziplinären nichtmedikamentösen Ansätze individuell und stadiengerecht einzusetzen. Je früher ein multimodales Kommunikations-Management (verbal, auditiv, visuell u.a.) einsetzt, desto wirksamer ist es. Oft kann dadurch die Aufnahme in ein Pflegeheim hinausgeschoben werden.
Dieses Buch beruht auf eigenen mehrjährigen Erfahrungen mit Demenz-Patienten sehr unterschiedlicher Ausprägung. Zusätzlich konnten aktuelle Überlegungen in dem vom Verfasser gegründeten 'Arbeitskreis Förderung der komunikativen Fähigkeitein bei Demenz (München)' gemeinsam mit den engagierten Mitgliedern diskutiert werden.
Einen Beitrag zur Verbesserung der kommunikativen Fähigkeiten können alle leisten, die Demenzkranke betreuen: interessierte Ärzte wie Pflegepersonal sowie Angehörige.
http://median-verlag.de

Der hörgeschädigte ältere Mensch im Pflegealltag
"„Schwerhörigkeit gehört im Alter eben dazu.“ Diese lange verbreitete Auffassung kann im Pflegealltag leicht verhindern, sich mit der besonderen Situation schwerhöriger Bewohner und Patienten auseinanderzusetzen.
Im folgenden Beitrag werden deshalb folgende Aspekte thematisiert:

  • Wie gehe ich als Pflegekraft mit hörgeschädigten Menschen um?
  • Wie kommuniziere ich mit ihnen?
  • Und wie kann die Einrichtung zu einer besseren Versorgung hörgeschädigten Personen beitragen?

"Das "Hörprojekt" bestehend aus der Mitarbeiterschulung und dem Hörscreening in Form des "Hörservice". Zudem ist das Hörprojekt ein Instrument zur der gesicherten Diagnosestellung unter dem Aspekt der Differenzierung zwischen einer dementiellen Erkrankung und einer Pseudodemenz im Rahmen einer Hörminderung." Zitat
Autoren: Mechthild Decker-Maruska (Plettenberg), Bernd Kratz (Essen)
Zitat aus: Die Schwester Der Pfleger 47. Jahrg. 01|08
http://www.schwerhoerigkeit.de/RATGEBER/SENIOREN/pflege.pdf

Demenz und Schwerhörigkeit
Möglichkeiten gezielter pflegetherapeutischer Maßnahmen in der ganzheitlichen Pflege und Betreuung von schwerhörigen an Demenz Erkrankten
Verfasser: Eva Richter
Im Rahmen der Fachweiterbildung "Gerontologische Pflege" von KK Training, Hannover, den 29.09.03
2005 wurde diese Arbeit mit dem Förderpreis zur Optimierung der Pflege psychisch kranker alter Menschen (FOPPAM) von der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e.V. (DGGPP) ausgezeichnet!
"... Häufig wird das störende Verhalten oder Apathie von schwerhörigen Demenzerkrankten nicht hinterfragt und es bleibt eine differenzierte Ursachenforschung aus. Unterbleibt die Suche nach gezielten Interventionen, kann das erhebliche Folgen für die Betroffenen haben.
In dieser Facharbeit wird auf gezielte pflegetherapeutische Interventionsmöglichkeiten hingewiesen, die zur Steigerung der Lebensqualität und zum Rückgang der Verhaltensauffälligkeiten von schwerhörigen Demenzkranken führen können. Sie sollen bei der Suche nach Alternativen zu fixierenden Maßnahmen (bei häufigen Problemen, wie psychomotorischer Unruhe und Aggression) Denkanstöße und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.
Genaue Kenntnisse über Demenzerkrankungen und Schwerhörigkeit sowie eine ganzheitliche Betrachtungsweise sind Voraussetzungen für den Einsatz gezielter pflegetherapeutischer Interventionen. Deshalb werden zu Beginn die Demenzerkrankungen und mögliche Symptome dargestellt. Besonders sind die Sekundärsymptome bzw. Verhaltensauffälligkeiten und mögliche Ursachen hervorgehoben, da sie zu den häufigsten Problemen gehören und durch gezielte Interventionen gemindert oder vermieden werden können. Anschließend folgt die Darstellung von Schwerhörigkeit. Bei den Arten der Schwerhörigkeit wird besonders auf die Altersschwerhörigkeit eingegangen, da sie am häufigsten in Alteneinrichtungen auftritt. Unter den Auswirkungen einer Schwerhörigkeit ist eine Deprivation am gravierendsten und ist, da auch schwerhörige Demenzkranke davon betroffen seien können, extra herausgestellt. Die Interventionsmöglichkeiten zeigen allgemeine pflegerische Umgangsmöglichkeiten mit Schwerhörigkeit auf..." Zitat
Die gesamte Arbeit steht als PDF-Dokument zur Verfügung:
http://www.schwerhoerigkeit.de/MAIN/ratg.asp?inhalt=FACHARBEITEN/demenz_schwerh

Förderpreis an Frau Eva Richter zum Thema schwerhörige Demenzkranke verliehen
Frankfurt, 16.02.2005
"Heute wurde Frau Eva Richter mit dem Förderpreis zur Optimierung der Pflege psychisch kranker alter Menschen (FOPPAM) im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der 7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e.V. (DGGPP) geehrt. Sie erhielt den Preis für ihre Arbeiten zu dem häufig vernachlässigten Thema "Schwerhörige Demenzkranke", für die trotz der großen Relevanz im Umgang mit dementen Patienten kaum Hinweise auf praktische Handlungsmöglichkeiten in der Literatur zu finden sind.
Frau Richter thematisierte in ihrer Arbeit "Demenz und Schwerhörigkeit - Möglichkeiten gezielter pflegetherapeutischer Maßnahmen in der ganzheitlichen Pflege und Betreuung von Demenzkranken", dass schwerhörige Demenz-Kranke besonders stark unter der Isolierung leiden. Ganz nach dem Motto ‚Nicht sehen trennt von den Dingen, nicht hören trennt von den Menschen' wird der Effekt der Demenz durch das mangelnde Gehör weiter verstärkt. Gleichzeitig kann die Schwerhörigkeit zu Fehldiagnosen und unspezifische Therapien führen.
Frau Richter zeigte in ihrer Untersuchung auch, wie Verhaltensstörungen durch pflegerische Maßnahmen gemindert werden können. Die Demenz-Patienten wurden aktiv in Abläufe eingebunden und mit ihnen bekannten Kommunikationsmitteln wie Musik oder durch Gerüche und visuelle Reize angeregt. Ganz entscheidend war auch das Schaffen von Beschäftigungs- und Bewegungsmöglichkeiten sowie Entspannungssituationen, die den Patienten halfen, ein hohes Maß an Lebensqualität zurückzugewinnen. Mit den ergriffenen Maßnahmen konnten die Patienten in den Tagesablauf integriert und der anfangs hohe Aufwand an Pflegetätigkeit deutlich reduziert werden. Sie benötigen heute erheblich geringere Versorgungszeiten.
http://www.merz.de/presse/pressemitteilungen/gesundheit/2005/02/16/01/
http://www.alzheimerinfo.de/aktuelles/news/2005-02-16/

Demenzkranke, die schwerhörig sind, leiden unter sozialer Isolation
Täglich fünf Minuten Musik wirkt Wunder
FRANKFURT/MAIN. "Musik ist die Kurzschrift des Gefühls", hat der russische Dichter Leo Tolstoi einmal geschrieben. Das mag sich auch Eva Richter vom AWO Seniorenzentrum Vahrenwald in Hannover gedacht haben. Sie betreut Bewohnerinnen, die nicht nur demenzkrank, sondern zudem auch schwerhörig sind. Richter hat es geschafft, mit Musik wieder Zugang zu diesen schwer behinderten Menschen zu bekommen.
"Frau Sch. sitzt zusammengesunken in ihrem Rollstuhl. Sie nimmt kaum Anteil an ihrem Umfeld, hat keinen Blickkontakt mit anderen Bewohnern. Sie spricht kaum, ißt selten etwas ...", schreibt Richter in ihrer Facharbeit zur gerontologischen Pflege schwerhöriger Demenz-Kranker. Oder: "Frau M. spricht sehr laut. Oft äußert sie, daß sie bestohlen wurde. Häufig ruft Frau M. ununterbrochen Tag und Nacht und schläft dann völlig erschöpft mehrere Tage."
Die demenzkranken Frauen können wegen ihrer Schwerhörigkeit kaum noch Kontakt mit anderen Bewohnern oder dem Pflegepersonal aufnehmen. Hörgeräte sind oft unauffindbar verlegt oder beschädigt worden. Angehörige sind selten bereit, erneut viel Geld für ein Gerät auszugeben.
Wer nichts mehr hört, reagiert oft mit Verhaltensstörungen...." Zitat
http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/03/04/040a2401.asp

Reize setzen.
Pflegetherapeutische Maßnahmen in der Betreuung Schwerhöriger an Demenz Erkrankter
Richter, Eva, Gerontologische Fachkraft in der Pflege, Hannover
in: Nightingale - Texte aus Pflegeforschung für die Pflegepraxis, 4/2005, 22
http://www.altenhilfe.de/PDF/ng_Jahresinhalt2005.pdf

Neue Wege in der Kommunikation mit schwerhörigen Demenzkranken
Richter, Eva, Gerontologische Fachkraft in der Pflege, Hannover
"... Schwerhörige und an Demenz erkrankte Menschen sind also extrem gefährdet, auf der sinnlichen, geistigen und sozialen Ebene eine Deprivation – eine schwere psychosoziale Störung – zu erleiden.." Zitat
aus pflegen: Demenz 2 | 2007
http://www.pflegen-mit-wissen.de/?/65-0-zeitschrift-pflegen-demenz.htm

Checkliste Kommunikation mit Menschen mit Demenz
"Vergewissern Sie sich, dass die Sinnesfunktionen wie Hören und Sehen in Ordnung sind, d. h. lassen Sie Brille und Hörgerät des kranken Menschen überprüfen. Nicht angepasste Brillen und Hörgeräte erschweren die Verständigung zusätzlich." Zitat
http://www.alz.ch/d/html/_checklisten+28.html

 

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Politik

Erster Bericht über die Situation der Heime und die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner
19.10.2006
"Der erstmals vom Bundesminsiterium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellte und nunmehr veröffentlichte Heimbericht beleuchtet die wichtigsten Aspekte, Entwicklungen und künftigen Herausforderungen stationärer Heimbetreuung und Pflege in Deutschland. Er wurde mit Unterstützung der Länder, der Wohlfahrtsverbände, von Verbänden privater Leistungsanbieter sowie unter Einbeziehung verschiedener weiterer Beiträge aus Wissenschaft und Praxis erarbeitet."
"Neuere, umfassende Daten über den gesundheitlichen Zustand von Heimbewohnern liegen nicht vor... Mangels umfassender epidemologischer Erhebungen sollten die Daten nicht als faktische Größen interpretiert werden." Zitat Seite 113
Laut Einschätzung des Pflegepersonals (!) werden 22,0% aller Bewohner für schwerhörig oder taub gehalten! (Anlage: Tabelle A 8.17, Seite 59)
http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Kategorien/Forschungsnetz/forschungsberichte,did=85268.html

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Aktionen 2009

Hörtour des Deutschen Schwerhörigenbundes
http://www.schwerhoerigkeit.de/MAIN/termine.asp?inhalt=HOERTOUR2009/uebersicht

Woche des Hörens 2009
"Wenn Menschen zusammenkommen, ist Hörminderung selten ein Gesprächsthema. Dabei betrifft es viel mehr Personen als man denkt. Über 15 Millionen allein in Deutschland leiden darunter, Tendenz zunehmend. Deshalb starten in der „Woche des Hörens“ bundesweit Aktionen für mehr Hörbewusstsein – zum Beispiel mit kostenlosen Hörtests für alle." Zitat
http://www.woche-des-hoerens.com/

Forum Gutes Hören Publizistik-Preis 2009
Leben ist hörenswert – Wer nicht gut hört, verpasst oft das Schönste!
Das Forum Gutes Hören (FGH) vereint Menschen, die sich mit Leidenschaft dem Erhalt des Hörvermögens verschrieben haben. Um dieses Thema noch stärker in die Öffentlichkeit zu tragen, vergibt das FGH den Publizistik-Preis an Journalisten, deren Artikel, Reportagen und Features sich mit dem Hörsinn beschäftigen.
http://www.forum-gutes-hoeren.de/

Hörbusse und mobilen Hörteststände
"Die Gesellschaft für mobile Hörberatung ist mit drei Bussen und mobilen Hörtestständen unterwegs und bietet neben Information und Beratung zum Thema Hören auch kostenlose Hörtests an." Zitat
http://hoerbus.de

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Sonstiges

Hörsysteme: Worauf müssen Sie achten?
10-Punkte-Katalog zur Qualität der Hörgeräte-Anpassung
(dgk) "Man ist dazu übergegangen, Hörgeräte als Hörsysteme zu bezeichnen, um der enormen Leistungsfähigkeit dieser Miniatur-Computer gerecht zu werden. Doch auch die ausgeklügeltste Technik hilft nicht, wenn sie nicht exakt auf das individuelle Hörproblem eines Menschen eingestellt wird. Und auch der Mensch selbst muss bereit sein, sich auf die Technik einzulassen. Viele medizinische, handwerkliche und psychologische Fähigkeiten und Fertigkeiten sind erforderlich, damit aus diesen High-Tech-Geräten echte Lebensqualität entsteht. Die folgenden zehn Punkte sollen Ihnen deutlich machen, worauf es ankommt." Zitat
http://www.dgk.de/web/dgk_content/de/10_punkte_programm.htm

Zur Hörgeräte-Versorgung der Senioren – Erfahrungen eines alten Audiologen - von Prof. Dr. Wolfhart Niemeyer
1. Teil 2/12; 2. Teil 3/38; 3. Teil 5/50; 4. Teil 6/74; in: Hörakustik 2005
http://median-verlag.de

Hörverlust wird kaum diagnostiziert und selten behandelt
"Vier von fünf Personen, die ein Hörgerät gebrauchen könnten, benutzen das Gerät nicht. Das liegt leider nicht nur daran, dass diese Personen einen Besuch beim Arzt wegen ihrer Hörproblem scheuen, sie sich ihres schlechten Gehörs nicht bewusst sind, oder sie es als einen Teil des Älterwerdens betrachten und sich deshalb schämen. Der Grund liegt vielleicht ebenso bei den Ärzten, die es versäumen, den Hörverlust anzusprechen."
http://german.hear-it.org/page.dsp?page=2866

Rasch handeln: Abwarten hilft nicht
"Untersuchungen haben ergeben: Jeder dritte Deutsche über 60 hat Hörprobleme. Wer also „in den besten Jahren“ ist und feststellt, dass das Hörvermögen langsam nachlässt, muss sich nicht schämen; er ist nicht allein." Zitat
http://www.forumbesserhoeren.de/index.php?id=25

Wenn die Ohren müde werden - Selbstsicher und aktiv leben mit Hörschwäche, von Gerhard M. Wissler
"Hörschwäche macht unsicher: Dieses Buch ermutigt Betroffene konsequent darin, sich nicht unterkriegen zu lassen! Es hilft, die vermeintliche Schwäche als Chance für persönliche Veränderung zu begreifen, sie erfolgreich umzusetzen und dabei den Humor nicht zu verlieren. Mit Hinweisen zu Hörgeräten, Entspannungstechniken und mit vielen Beispielen für typische Alltagssituationen.
"Als selbst Betroffener hatte ich kein Problem, mich dem Thema Schwerhörigkeit zu stellen und mich entsprechend versorgen zu lassen. Ich kann das Anliegen dieses Buches daher nur wärmstens empfehlen". Bill Ramsey" Zitat
1. Auflage 2008, 192 Seiten, Broschur., ISBN: 9783466345137, EUR 15,95
Leseprobe unter: http://koesel.de/Detail.asp?isbn=346634513

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und der Deutsche
Schwerhörigenbund (DSB) fordern: Rundfunk und Fernsehen müssen seniorengerecht werden!
Pressemitteilung 3 / 2007
Die BAGSO und der Deutsche Schwerhörigenbund fordern daher:

  1. Schnelles und undeutliches Sprechen sind ebenso zu vermeiden wie Störgeräusche durch die Untermalung von Redebeiträgen und Nachrichten mit Musik oder anderen Hintergrundgeräuschen.
  2. Außerdem sollen Sendungen im Fernsehen häufiger und auch qualitativ besser untertitelt werden.

http://www.bagso.de/fileadmin/Aktuell/PM/2007_PM_3_Radio_Fernsehen_Hoergeschaedigte.pdf

Seniorengerechter Rundfunk – Seniorengerechtes Fernsehen
"Seniorengerechtigkeit und Barrierefreiheit bei Rundfunk- und Fernsehsendungen müssen zur
„Chefsache“ der Intendanten werden! DSB und BAGSO sehen in der Vermeidung akustischer
Mängel und in der erheblichen Ausweitung von untertitelten Sendungen keine Fragen
der technischen Machbarkeit, sondern lediglich des guten Willens. Dies zeigen Beispiele aus
anderen Ländern. In den USA beträgt der Anteil untertitelter Sendungen fast 100 %." Zitat
http://www.bagso.de/fileadmin/Aktuell/Startseite/Stellungnahme_BAGSO_DSB_Rundfunk_Fernsehen1.pdf

Alexander-Graham-Bell-Medaille an Papst Benedikt XVI. verliehen – Ehrung als Botschafter des Hörens
"Der Heilige Vater, der die Auszeichnung im Vatikan persönlich entgegennahm, betonte die hohe Bedeutung des Hörens und Zuhörens für Frieden und Verständigung. Insbesondere die Politik forderte der Papst auf, mehr auf die Menschen und ihre Anliegen zu hören. „Zum besseren Zuhören sollte Christus unsere Ohren öffnen und damit auch die Herzen“, sagte er." Zitat
Video und Audio zum Thema unter:
http://www.forumbesserhoeren.de/index.php?id=175

Das Stigma Schwerhörigkeit
Strategien und empirische Studien zur Verbesserung der Akzeptanz von Hörgeräten
von Corinna Pelz, 2008, Preis: EUR 36,20
"Die Versorgungsrate von Hörgeschädigten liegt gleichbleibend unter 20%. Corinna Pelz gibt einen Überblick zum derzeitigen Wissensstand der Stigmaproblematik und vermittelt eine Vielzahl von Hinweisen, die bei der Durchführung von Öffentlichkeitsmaßnahmen berücksichtigt werden sollten. Durch empirische Studien wird dem Leser ein wirklichkeitsnahes Bild der Situation dargelegt, das sowohl die Perspektive von Hörgeräteträgern, von unversorgten Schwerhörigen und auch von Kontaktpersonen beinhaltet. In einem Rückblick werden die Stärken und Schwächen bisheriger Kampagnen und Ideen der ‚Fördergemeinschaft Gutes Hören’ und des ‚Forum Besser Hören’ analysiert. Diese Ergebnisse fließen in die exemplarische Entwicklung einer Anzeigenkampagne mit ein, die zeigt, welche Faktoren für die Verbesserung der Akzeptanz von Hörgeräten und Schwerhörigen relevant sind." Zitat
Inhaltsverzeichnis, Einleitung und Rezensionen unter: http://median-verlag.de

 

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Für Anregungen und Hinweise bin ich sehr dankbar.
Stand: September 2009

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