Bistum Augsburg


( St.Vitus Kalender 2010 ( Pfarrbrief ( Kindergarten ( Pfarreifrühschoppen



 

 

 Liebe Leserin,lieber Leser,

 der Winter steht vor der Türe. Ein strenger Winter,ein milder Winter? Wie werden sehen. Ein Winterbild ziert die Titelseite dieses Pfarrbriefs: inmitten schneebedeckter Landschaft ein Kirchlein mit hochragendem Turm,St. Georg in Kals/Osttirol am Großglockner.Und dazu Worte eines chinesischen Christen, die vom alten und vom neuen Jahr sprechen. Was ist das-ein Jahr?Es ist die Zeit, die unsere Erde braucht, um die Sonne einmal zu umrunden. Etwa 365mal dreht sie sich dabei um ihre eigene Achse.Dies Achse steht nicht senkrecht, sondern etwas geneigt, und der Kreis, den die Erde zieht,ist nicht ganz kreisrund. So sind wir der Sonne zu mancher Zeit näher, zu mancher Zeit ferner, und ihre Strahlen treffen mit sich wandelnder Dauer und Intensität auf uns.So kommt es zu den sich verändernden Längen von Tag und Nacht,und dadurch entstehen auch die Jahreszeiten,Winter,Frühling,Sommer und Herbst.Zufall?Schicksal?Fügung? Jeden Sontag sagen wir gemeinsam ,,Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde" und meinen damit den Hern über das All.Ich glaube nicht, dass er etwas dem Zufall überlässt, und ich glaube auch nicht, dass er uns,,unserem Schicksal" überlässt.Zur Zeit der Wintersonnenwende, dann, wenn die Tage wieder länger und die Nächte kürzer werden,lassen wir ein neues Jahr beginnen, und zu dieser Zeit feiern wir das Weihnachtsfest. Jeden Sonntag sagen wir auch ,,....und ich glaube an Jesus Christus,Gottes eingeborenen Sohn,geboren von Maria..."Der Allmächtige,der Herrscher über das All, ist auf die Erde gekommen, um uns aufzusuchen; er ist einer von uns geworden.Vor etwa 2009 Jahren ist es geschehen. Er hat das Leben mit uns geteilt. Und er hat Spuren hinterlassen, wie ein Wanderer im Schnee. Er ist gekommen und gegangen, nichtz nur, damit wir seiner Spur folgen, sindern vor allem damit wir eine Hand gereicht bekommen, eine göttliche und zugleich menschliche Hand, in die wir die unsere legen können.Tun wir`s! Und gehen wir so getrost in den Winter, in einen neuen Advent, in ein neues Jahr. Was auch kommen mag-an Seiner Hand gehen wir sicher.

Gottes Segen und eine gnadenreiche weihnachtliche Zeit wünscht Ihnen von Herzen

Ihr  Georg Schneider Pfarrer