Aktuelles

Familienbund kritisiert Pläne von Schwesig zu „Familienarbeitszeit“

Mehr wirtschafts- als familienfreundlich

20.07.2016

Augsburg (fb) Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg kritisiert den jüngsten Entwurf von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig für eine Familienarbeitszeit als wirtschaftsorientiert und wenig familienfreundlich. „Das Modell schafft eher Anreize, die Arbeitszeit zu erhöhen anstatt sie den individuellen Bedürfnissen der Familien anzupassen“, sagt der Diözesanvorsitzende Pavel Jerabek.  Grund sei die hohe Anzahl vorgesehener Wochenarbeitsstunden: „Das Konzept geht an den Bedürfnissen der meisten Familien vorbei, weil es nicht die notwendigen Wahlmöglichkeiten bei der Gestaltung von Erwerbsarbeit und Familienarbeit enthält.“

Familienbund im Gespräch mit Familien-Staatssekretär Johannes Hintersberger

Respekt und Anerkennung für die Einführung des Bayerischen Betreuungsgeldes

23.06.2016

Augsburg (fb) Respekt und Anerkennung für die Verlässlichkeit der Staatsregierung bei der Einführung des Bayerischen Betreuungsgeldes hat der Vorsitzende des Familienbundes im Bistum Augsburg, Pavel Jerabek, zum offiziellen Start der Landesleistung am 22. Juni geäußert. „Gemeinsam mit zigtausend Eltern, die mit ihrem Antrag das Betreuungsgeld bereits vor Inkrafttreten des Gesetzes erneut zu einem Erfolgsmodell gemacht haben, sind wir dankbar, dass der Freistaat auf diese Weise die Wahlfreiheit der Eltern stärkt und ihr natürliches Erziehungsrecht achtet“, sagte Jerabek anlässlich des „Familienpolitischen Kamingesprächs“ des Verbandes, bei dem Familien-Staatssekretär Johannes Hintersberger in Augsburg zu Gast war. „Über den kleinen finanziellen Beitrag hinaus ist das Betreuungsgeld vor allem ein wichtiges Signal an die Eltern, dass der Staat ihre ureigene Kompetenz in der Erziehung schätzt und sie nicht in ein bestimmtes Betreuungsmuster zu drängen sucht“, sagte Jerabek. Er wünsche auch anderen Bundesländern den Mut, ideologische Scheuklappen abzulegen und Eltern endlich zuzutrauen, dass sie wissen, wie sie ihre ein- und zweijährigen Kinder betreuen wollen oder betreuen lassen wollen.

Der Familienbund in Bayern freut sich, dass das Betreuungsgeld endlich beschlossen worden ist

Bayerisches Betreuungsgeld beschlossen: Endlich!

02.06.2016

München - Der Bayerische Landtag hat das Betreuungsgeld beschlossen. Der Familienbund in Bayern misst dieser Leistung eine grundlegende Bedeutung bei. Nach seiner Auffassung mildert das Betreuungsgeld den Druck von Müttern und Vätern, einer Erwerbstätigkeit nachgehen und ihr Kind unter drei Jahren aus rein wirtschaftlichen Gründen in eine Krippe geben zu müssen. Der Erfolg des Betreuungsgeldes als Bundesleistung hat gezeigt, dass viele Eltern in dieser sensiblen Entwicklungsphase ihres Kindes ihrer Erziehungspflicht lieber persönlich nachkommen möchten. Es ist nicht nur ihr gutes Recht, sondern sogar ihre Pflicht, die Erziehung im Sinne des Wohlergehens der Kinder zu gestalten.

Der Familienbund in Bayern fordert

Familienarbeit muss entlohnt werden

18.05.2016

München – Auch die aktuelle Rentendebatte wird wieder verkürzt geführt, weil die von den Eltern erbrachten Sachleistungen nicht berücksichtigt werden.

Einmal mehr zeigt sich, dass Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts bestenfalls zur Kenntnis, aber nicht ernst genommen werden. Schon 2001 hat unser oberstes Gericht festgestellt, dass die Erziehung der Kinder für solidarisch strukturierte Umlagesysteme „konstitutiv“ ist. Somit gilt, dass das Rentensystem sowohl auf den monetären als auch auf den von den Eltern erbrachten Sachleistungen beruht. Die Zukunft der Rente liegt in der nachwachsenden Generation – und in deren Eltern.

Einsatz für die eine Lehre – mit neuer Perspektive

20.04.2016

Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg sieht sich durch das päpstliche Schreiben „Amoris laetitia“ in seinem Einsatz für Ehe und Familie bestärkt. „Das Dokument unterstreicht die grundlegende Bedeutung der auf der Ehe von Mann und Frau gegründeten Familie für Kirche und Gesellschaft“, erklärt Diözesanvorsitzender Pavel Jerabek.

Kanonischer Verein von Christgläubigen

Familienbund – Lobby für Familien in Kirche, Staat und Gesellschaft

14.01.2016

Das bischöfliche Dekret seiner „Anerkennung als kanonischer Verein von Christgläubigen“ hat Pfarrer Dr. Ulrich Lindl im Auftrag des Bischofs von Augsburg dem Familienbund der Katholiken überreicht. 

 

Der Familienbund der Katholiken ist ein parteipolitisch unabhängiger, konfessioneller Familienverband. Er setzt sich für die Stärkung und Förderung von Rechten und Rahmenbedingungen für Familien auf nationaler und internationaler Ebene ein. Deshalb ist er Ansprechpartner und Lobby für alle Familien und engagiert sich in der Vertretung und Koordinierung familienbezogener Anliegen in Kirche, Staat, Gesellschaft und Politik. Der Familienbund ist auf allen politischen Ebenen sowie innerkirchlich für Familien aktiv. Als Mitgliederverband steht er allen Familien und Einzelpersonen offen, die sich für die Belange der Familie in Politik, Staat und Gesellschaft auf der Grundlage der katholischen Soziallehre einsetzen wollen.

Familienbund: Christen sind zum politischen Einsatz aufgerufen

Durch die Synode ermutigt

22.12.2015

Dankbar für die Wertschätzung und Ermutigung, die die Familien durch die Weltbischofssynode im Oktober erfahren haben, blickt der Familienbund auf das Jahr 2015 zurück.

»Die Synode erinnert uns daran, dass die Familie der wichtigste Ort ist, wo der Glaube gelebt und weitergegeben wird«, sagt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbunds im Bistum Augsburg. »In der Familie, besonders da, wo gemeinsam gebetet wird und die Teilnahme an der Liturgie selbstverständlich ist, beginnt deshalb die Evangelisierung, zu der uns Papst Franziskus ja in besonderer Weise aufruft.« Als Signal besonders gefreut habe ihn auch die wohl erste Seligsprechung eines Ehepaares, die der Papst im Laufe der Synode vornahm.

Soll das familienfreundlich sein?

18.12.2015

Zu der Kritik an familienfeindlichen Arbeitsbedingungen im Bundesfamilienministerium erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbundes im Bistum Augsburg:

Die Klagen von Beschäftigten über familienfeindliche Arbeitsbedingungen im Bundesfamilienministerium lassen aufhorchen: Immens hohe Arbeitsbelastung, ständige Terminverlegungen auch in familienfeindliche Zeiten, schlechte Bedingungen für Teilzeitkräfte und fehlender Personalersatz für Mitarbeiter in Elternzeit – so berichten Medien unter Berufung auf die Gleichstellungsbeauftragte des Ministeriums.

Familienbund würdigt Synodenbericht als wegweisendes Dokument

Mehr Wertschätzung für Familien

20.11.2015

Zum jetzt veröffentlichten Abschlussbericht der Bischofssynode in deutscher Übersetzung erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbunds der Katholiken im Bistum Augsburg:

„Wir freuen uns über die große Wertschätzung, die die Familie im Abschlussbericht der jüngsten Weltbischofssynode erfährt, und über die klare Stellungnahme zu wichtigen Fragen des Familienlebens.

Augsburger Familienbund lehnt jede Form der Suizidbeihilfe ab

„Es gibt kein gutes Töten“

23.09.2015

Augsburg (fb) Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg setzt sich für ein Verbot aller Formen der Beihilfe zur Selbsttötung ein. Anlässlich der heutigen Anhörung im Deutschen Bundestag zur Suizidbeihilfe bekräftigt der Verband seine Forderung nach einem Gesetz, das für alle gleichermaßen gilt und nicht bestimmte Personenkreise ausnimmt.

Zur "Familienbunt"-Sonderausgabe Juli 2015

22.07.2015

Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg nimmt Stellung zu der Kritik an der Sonderausgabe von „familienbunt“ vom Juli 2015. 

 

Wir sind ein katholischer Laienverband und setzen uns auf der Basis der katholischen Soziallehre ein für die Anliegen der Familien und die christlichen Werte von Ehe und Familie. Wir agieren eigenständig im Bistum und über unseren Landes- und Bundesverband innerhalb der katholischen Kirche Deutschlands. 

Der Meinungsbeitrag des Philosophen Bertrand Vergely „Diktatur durch Verwirrung“ hat zu Irritationen geführt, die von uns weder gewollt noch beabsichtigt waren.

In keinster Weise war von uns beabsichtigt, andere damit zu verletzten oder herabzusetzen. 

Das Thema „Homo-Ehe“ ist ein aktuelles Gesellschaftsthema, das kontrovers diskutiert wird. Wir teilen die Überzeugung, wie sie jüngst auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in einem YouTube-Interview geäußert hat, dass Ehe das Zusammenleben von Mann und Frau ist. Diese Differenzierung hat für uns nichts mit Diskriminierung zu tun. Diskriminierungen oder Verurteilungen sind Haltungen, die uns Katholiken schon durch das Gebot der Nächstenliebe fern sind. Dies hat Papst Franziskus für uns Katholiken gerade auch im Bezug auf das Thema Homosexualität schon oft so geäußert und dazu stehen wir.

Als Katholiken bekennen wir uns zur Ehe zwischen Mann und Frau, wie sie im Katechismus der kath. Kirche und dem jüdisch-christlichen Menschenbild zugrunde gelegt wird. In einer Demokratie und in einer von großen Freiheiten geprägten Gesellschaft fällt unsere Haltung zur Ehe unter die grundgesetzlich geschützte Religions- und Meinungsfreiheit. 

Aus Sicht des Familienbundes Augsburg halten wir es mit kontroversen Themen so, dass man es akzeptieren sollte, dass es verschiedene Meinungen gibt. Der Beitrag des französischen Autors ist ein Debattenbeitrag, eine Meinungsäußerung. Wir sind der Meinung, dass es wichtig ist, dass unsere Gesellschaft gerade zum Thema „Homo-Ehe“ verschiedene Meinungen zulässt. Eine pluralistische Gesellschaft kann kontrovers diskutierte und emotionale Themen unseres Erachtens nur auf einer sehr ehrlichen und wirklich toleranten Basis führen. Dazu gehört es auch, dass man die Meinung anderer einfach einmal „aushält“. 

Sollte der Beitrag oder auch andere Artikel zu Missverständnissen oder Irritationen geführt haben, bedauern wird dies sehr. Das war nie unsere Absicht.

Familienbunt - Sonderausgabe Juli 2015

16.07.2015

Beiträge zu aktuellen familien- und gesellschaftspolitischen Themen enthält die Sonderausgabe von „familienbunt“ 2015, der Zeitschrift des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg. Wissenschaftlich fundiert und auf der Basis eines christlichen Verständnisses von Ehe und Familie behandeln namhafte Autoren

Familienbund zur Neuregelung der Suizidbeihilfe:

»Menschen bestmöglich ver-sorgen, und nicht ent-sorgen«

01.07.2015

 

Vorsitzender spricht sich für Sensburg/Dörflinger-Entwurf aus

Augsburg (fb) Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg lehnt jede Form der Beihilfe zum Suizid ab. Im Vorfeld der Beratungen des Deutschen Bundestages über eine Neuregelung der Suizidbeihilfe fordert der Verband ein klares Bekenntnis des Parlaments zur staatlichen Schutzpflicht für die unveräußerliche Würde des Menschen.

Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbundes im Bistum Augsburg, erklärt: »Nur durch ein Gesetz, das für alle gleichermaßen gilt und nicht bestimmte Personenkreise wie Ärzte oder Angehörige ausnimmt, lässt sich einem Trend der Normalisierung der Suizidbeihilfe entgegenwirken.« 

Familienbund: Katholische Lehre zu Ehe, Familie und Sexualität ist tragfähig

Kritik an ZdK-Erklärung

18.05.2015

Augsburg (fb) Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg bekennt sich uneingeschränkt zur Lehre der Kirche über Ehe und Familie und wirbt für einen vorurteilsfreien Umgang mit den Dokumenten des kirchlichen Lehramts. Die katholische Ehe- und Sexualmoral ist geprägt von einer ganzheitlichen Sicht des Menschen und hat sich als tragfähige Brücke zu einem erfüllten Leben als Paar sowie als DAS Erfolgsmodell für gelingendes Familienleben und eine gute Erziehung der Kinder zu selbstbewussten und bindungsfähigen Menschen bewährt.

Kleine Dombaumeister beim Glaubensfest

11.05.2015

Mit Erzählungen aus dem Leben Mariens und mit seinem berühmten Dompuzzle war der Familienbund beim Familienglaubensfest am 9. Mai in Augsburg vertreten. Im Schatten des Originals konnten kleine und größere Puzzlefreunde den Augsburger Dom aus den mit Fotopapier bedruckten Kartons aufbauen – gar nicht so einfach, wie sich bisweilen zeigte.

Morgen wird das Betreuungsgeld vor dem Bundesverfassungsgericht verhandelt

Unverzichtbarer Bestandteil der Wahlfreiheit

13.04.2015

München – Im Vorfeld der am morgigen Dienstag, 14. April 2015, vor dem Bundesverfassungsgericht stattfindenden Verhandlung zum Betreuungsgeld werden in der Öffentlichkeit wieder die bekannten Missverständnisse und Animositäten gegen diese Leistung beschworen.

Wahlrecht/Familiengerechtigkeit: Bundestagsvizepräsident unterstützt Familienbund in seiner Forderung zum Familienwahlrecht

Singhammer: „Ich bin sofort für ein Wahlrecht von Geburt an!“

13.03.2015

AUGSBURG – Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU) hat am 12. März 2015 während einer Veranstaltung des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg für ein Wahlrecht der Eltern in Stellvertretung ihrer Kinder plädiert. Singhammer wörtlich: „Ich bin sofort für ein Wahlrecht von Geburt an! Da sollen die Eltern - stellvertretend für ihre Kinder von der Geburt bis zu deren Volljährigkeit - wählen gehen. Es gibt gute Modelle, wie man so etwas regeln kann.“ Der Bundestagsvizepräsident reagierte damit auf Vorwürfe einiger Familienbundsmitglieder, Anliegen der Familien würden von der Politik zu wenig beachtet, weil Familien kein ihrer gesellschaftlichen Bedeutung entsprechendes politisches Gewicht haben. Mit einem Familienwahlrecht, so zeigte sich der CSU-Politiker überzeugt, könne man diesen Mangel vermindern oder beseitigen. Der CSU-Politiker sprach auf Einladung des Familienbundes über das Thema „Alt gegen Jung? Wie schaffen wir Generationengerechtigkeit?“

Vierzehn Jahre ohne politische Konsequenz: Wir jammern nicht, wir klagen!

04.02.2015

Ein 2001 verkündetes wegweisendes Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Pflegeversicherung bleibt auch nach 14 Jahren ohne politische Konsequenz. Familien werden in den Beiträgen zur Sozialversicherung verfassungswidrig belastet, indem neben ihren Geldbeiträgen der gleichwertige Erziehungsbeitrag noch immer nicht berücksichtigt wird. Um das nicht länger hinzunehmen, starten der Deutsche Familienverband (DFV) und der Familienbund der Katholiken (FDK) die gemeinsame Kampagne „Wir jammern nicht – wir klagen!“. Die beiden größten Familienverbände Deutschlands setzen sich auf diesem Weg aktiv für eine verfassungstreue Beitragsgestaltung in den Sozialversicherungen ein.

Familie aus Memmingen gewinnt bei „Familienbunt“-Rätsel

Mit Teamgeist, Grips und Glück

03.02.2015

Teamgeist war gefragt beim Gewinnspiel des Familienbundes in der jüngsten Sonderausgabe unserer Verbandszeitschrift Familienbunt: Vier ganz unterschiedliche Rätsel – für jede Altersgruppe – gab es zu knacken. Das gemeinsame Tüfteln von Jung und Alt war ausdrücklich erwünscht. Jedes Rätsel ergab ein Lösungswort, zusammen bildeten sie den Lösungssatz: „Familie macht Kinder stark“.

Stapelweise erreichten uns Einsendungen mit der richtigen Lösung. Manche Karten waren kunst- und liebevoll gestaltet, andere zeugten von echtem Teamwork beim Rätseln.

Gewonnen hat Familie Meggle aus Memmingen. Den Preis – ein Wochenende in der Familienferienstätte St. Christophorus in Nonnenhorn am Bodensee – hat das Familienferienwerk gestiftet. Den Gewinnern herzlichen Glückwunsch!

 

Familienbund Bayern unterstützt Schwesig – Jeder Staatsbürger muss eine Stimme haben

Wahlrecht von Geburt an!

21.11.2014

München  -  Der Familienbund der Katholiken in Bayern unterstützt die Forderung nach einem Wahlrecht von Geburt an. Das hatte Bundesfamilienministerin Schwesig in der Rhein-Neckar-Zeitung gefordert.

 Landesvorsitzender Dr. Johannes Schroeter: „Bisher sind 20% der Staatsbürger von Wahlen ausgeschlossen. Das widerspricht dem demokratischen Grundsatz: One man – one vote / Jedem Menschen eine Stimme. Das muss sich ändern. Noch wichtiger als Sonderrechte für Kinder ist die Abschaffung dieser elementaren Diskriminierung von Kindern.“
Nach Art. 20 des Grundgesetzes wird die Staatsgewalt vom Volk in Wahlen und Abstimmungen ausgeübt. In Art. 38 wird ein Fünftel des Volkes jedoch von den Wahlen ausgeschlossen: „Wahlberechtigt ist, wer das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat.“ Die Altersgrenze ist willkürlich gesetzt. Kein anderes Grundrecht der Verfassung ist an ein Alter gebunden.
Schroeter: „Hier liegt ein klarer Fall von Altersdiskriminierung vor.“
Der Familienbund der Katholiken unterstützt das Wahlrecht von Geburt an. Im Fall kleiner Kinder muss das Wahlrecht von den gesetzlichen Stellvertretern wahrgenommen werden. Das sind in der Regel die Eltern.