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Die Eucharistie

Die Eucharistie ist nach den Worten Zweiten Vatikanischen Konzils "Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens". Sie ist der dritte und letzte Schritt der Eingliederung in Christus und seinen Leib, die Kirche. Sie vollendet die Eingliederung, wie das Konzil sagt. „Die schon getauften und gefirmten Christen werden durch den Empfang der Eucharistie voll dem Leib Christi eingegliedert." Es gilt das Wort Jesu: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm" (Joh 6,56).

Wer ganz und gar in Christus eingefügt ist, der darf immer wieder beim eucharistischen Mahl dabei sein, "um das ewige Leben zu erlangen und die Einheit des Volkes Gottes sichtbar werden zu lassen". Er wird mit eingefügt in das allumfassende Opfer Christi, "in dem die ganze erlöste Gemeinde durch den ewigen Hohenpriester Gott dargebracht wird", so Augustinus.

Nach dem Brauch der alten Kirche reichen noch heute die Ostkirchen die Kommunion sofort nach der Taufe, selbst nach der Taufe unmündiger Kinder. In der Westkirche ist kein genaues Alter für den ersten Empfang der Heiligen Kommunion festgelegt. Meist erfolgt der erste Empfang nach einer Vorbereitung im Alter zwischen neun und zwölf Jahren, einem Alter, in dem die Speise des Herrn von einer gewöhnlichen Speise unterschieden werden kann, denn dies ist Voraussetzung für den Kommunionempfang der Kinder in der Westkirche.